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VLN: DTM-Spezialisten nach Reglement 24h-Special

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Christian Abt pilotiert den Abt-Audi TT-R auf der Nordschleife |
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| Zwei Fahrzeuge aus der DTM werden beim Start zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am Samstag, 15. März, auf dem Nürburgring die besondere Aufmerksamkeit der Fans genießen: ein Opel Astra mit Opel-Sportchef Volker Strycek und ein Audi TT von Abt Sportsline mit Christian Abt am Steuer. Die Fahrzeuge müssen dabei am technischen Reglement „24 Stunden Special“ ausgerichtet sein, wodurch sie sich in wichtigen Details von den DTM-Versionen. Die vorgeschriebenen Modifikationen beziehen sich beispielsweise auf das Fahrzeuggewicht, auf den Tankinhalt und den Air-Restrictor.
Wechselfieber befiel nicht nur den Meister
Die BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring meldet vor ihrem Start am Samstag, 15. März, einige spektakuläre Fahrerwechsel. Dabei sorgt der amtierende Meister, Mario Merten aus Nürburg, für die größte Überraschung. Er ist aus dem BMW 318iS des Münsteraner Teams Bonk Motorsport, mit dem 2002 den Titel gewann, ausgestiegen und nimmt Platz im neu aufgebauten BMW M3 E46 GTRS von Johannes Scheid. Die ihm zustehende Startnummer 1 nimmt Merten aber nicht mit. „Teamchefin“ Heidi Scheid: „Mario hat den Titel bei Bonk gewonnen. Wir wollen uns nicht mit fremden Federn schmücken. Unser Auto fährt auch in diesem Jahr mit der Startnummer 99, da ist schon etwas Tradition dabei.“ Entgegen „Radio Fahrerlager“ gibt es zwischen Bonk und Scheid keinen Knatsch. Michael Bonk: „Ich kann den Mario verstehen. Beim Johannes fährt er einen reinrassigen Rennwagen mit einem 450-PS-Achtzylinder. Eine solche Chance hätte ich auch nicht ausgeschlagen.“ So bleiben denn Bonk und Scheid auch in der neuen Saison direkte und gute Boxennachbarn.
Fast genauso Aufsehen erregend wie Meister Marios neues Auto-Kleid sind zwei weitere Veränderungen: Klaus-Peter Thaler (Gevelsberg) und Heinz Remmen (Finnentrop) fahren zwar auch in dieser Saison in der stets stark besetzten Klasse Sp3 (VLN-Specials) bis 2000 ccm Hubraum. Aber ihr Sportgerät ist nicht mehr ein Opel Astra, sondern ein Renault Clio RS. Und dabei schien es schon fast so, als seien Thaler/Remmen mit Opel verheiratet. Auf einem Astra hatten sie 2001 den Meistertitel gewonnen. Die neue Fahrer-Fahrzeug-Kombination wird in der SP3 die Spannung weiter erhöhen.
Dritter Wechsel mit hohem Aufmerksamkeitswert: Harald Thönnes (Mülheim-Kärlich), seit Jahren mit einem VW Polo in der VLN-Serie unterwegs und fast unschlagbar, wie jede Menge Klassensiege beweisen, fährt 2003 einen Honda Civic Type R, sein Partner ist Dr. Joachim Steidel. Das Fahrzeug wird vom Meister-Macher-Team 2000, Fleper Motorsport (Sennestadt) eingesetzt. Thönnes fuhr bisher in einer Klasse mit meist relativ wenig Teilnehmern, hatte deshalb keine Chance, den Titel zu gewinnen. Das ist 2003 anders: Für den Saisonstart, die ADAC Westfalenfahrt am Samstag, sind in der Klasse (VLN-Gruppe N3 bis 2000 ccm) 16 Fahrzeuge genannt, außer einem Opel Astra nur Honda Civic. Kein Wunder, denn Honda hat den mit 200.000 Euro dotierten „Honda Civic Type-R VLN-Pokal“ ausgeschrieben.
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