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2003-03-08 09:25:47 - ks
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Schumacher demonstrierte beim ersten Qualifying der Saison erneut sein Klasse
Michael Schumacher ist auch beim ersten Aufeinandertreffen der Gladiatoren im australischen Albert Park das Maß der Dinge. Der Kerpener beendete das neue Einzelzeitfahren als Schnellster und startet am Sonntag aus der Pole Position. Es ist die 51. Pole Position für den Weltmeister. Von Startplatz zwei aus ins Rennen geht sein Teamkollege Rubens Barrichello. „Nun haben wir eine gute Chance, ganz vorne mitzumischen“, sagte Schumacher. Für die dritte Startposition qualifizierte sich der Kolumbianer Juan Pablo Montoya im BMW-Williams. Es scheint also, als bliebe zumindest an der Spitze alles beim alten.

„Das Auto war sehr schwierig zu fahren, nachdem wir einiges an der Abstimmung geändert hatten. Zunächst war ich über diese Änderungen richtig sauer, aber schließlich waren sie doch nicht so schlecht. Das Auto war berechenbar und ließ sich gut handeln“, zog der Drittplatzierte Montoya Bilanz nach dem Qualifying. Teamkollege Ralf Schumacher wurde nur Neunter. Sorgen macht sich Ralf Schumacher über die Startplätze der beiden Sauber-Piloten Heidfeld und Frentzen. Sie gehen am Sonntag von den Plätzen vier und sieben aus ins Rennen. „Ich gehe davon aus, dass sich das im Rennen regulieren wird.“

Mit den Startplätzen vier uns sieben zeigte sich Teamchef Peter Sauber mit der Leistung seiner Piloten zufrieden. „Sowohl Heinz-Harald als auch Nick haben heute gute Arbeit geleistet.“ Abzuwarten bleibt, ob das Team für das Rennen die richtigen Entscheidungen getroffen hat.

Für McLaren-Mercedes lief es in Australien nicht ganz so gut. „Das ist nicht die Ausgangsbasis, die wir uns gewünscht haben“, sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. David Coulthard fuhr mit einem Rückstand von fast zwei Sekunden auf Schumacher auf Rang elf. Kimi Raikkönen landete nach einem Fahrfehler nur auf Platz 15 und war 2,297 Sekunden hinter dem Schnellsten zurück. „Wir müssen jetzt aufs Rennen bauen“, hofft Haug.

Startaufstellung:
1. Michael Schumacher (Kerpen) Ferrari 1:27,173 Minuten (218,999 km/h)
2. Rubens Barrichello (Brasilien) Ferrari 1:27,418
3. Juan Montoya (Kolumbien) Williams-BMW 1:28,101
4. Heinz-Harald Frentzen (Mönchengladbach) Sauber-Petronas 1:28,274
5. Olivier Panis (Frankreich) Toyota 1:28,288
6. Jacques Villeneuve (Kanada) BAR-Honda 1:28,420
7. Nick Heidfeld (Mönchengladbach) Sauber-Petronas 1:28,464
8. Jenson Button (England) BAR-Honda 1:28, 652
9. Ralf Schumacher (Kerpen) Williams-BMW 1:28,830
10. Fernando Alonso (Spanien) Renault 1:28,928
11. David Coulthard (Schottland) McLaren-Mercedes 1:29,105
12. Jarno Trulli (Italien) Renault 1:29,136
13. Giancarlo Fisichella (Italien) Jordan-Ford 1: 29,344
14. Mark Webber (Australien) Jaguar-Cosworth 1:29,367
15. Kimi Räikkönen (Finnland) McLaren-Mercedes 1:29,470
16. Cristiano da Matta (Brasilien) Toyota 1:29,538
17. Ralph Firman (England) Jordan-Ford 1:31,242
18. Antonio Pizzonia (Brasilien) Jaguar-Cosworth 1:31,723

ohne Zeit:
19. Jos Verstappen (Niederlande) Minardi-Cosworth
20. Justin Wilson (England) Minardi-Cosworth


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