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F3 Euro: Maro Engel startet für Opel Team KMS

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Kaufmann: "Engel ist sehr schnell und außerdem noch sehr jung" |
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| Ein neuer Name auf der Starterliste der Formula 3 Euro Series: Mit dem Deutschen Maro Engel löste ein hoffnungsvolles Talent beim Opel Team KMS das begehrte Ticket für die attraktive Nachwuchsrennserie, die am 26./27. April 2003 auf dem Hockenheimring in ihre erste Saison startet.
Für Maro Engel ging ein Traum in Erfüllung. Im Vorjahr noch in der Formel BMW unterwegs, sicherte er sich mit guten Leistungen bei Testfahrten in Misano das zweite Cockpit im Opel Team KMS. „Er ist sehr schnell und außerdem noch sehr jung“, lobte Teamchef Hans-Peter Kaufmann den 17-jährigen Teenager, den er am vergangenen Wochenende mit einem Zweijahresvertrag in sein Team holte. „Ich bin sicher, wir werden schon in dieser Saison sehr viel Freude an ihm haben.“
Mit offiziellen Testfahrten in Ledenon (4./5. März 2003) und Nogaro (8./9. März 2003) setzt die Formula 3 Euro Series ihre Saisonvorbereitung fort. Nach dem ersten Kräftemessen in Italien haben die Teams nun die Möglichkeit, die dabei gewonnenen Erkenntnisse in Frankreich umzusetzen und weitere Erfahrungen mit ihren neuen Autos zu sammeln. Teamchef Laurent Daumet (LD Autosport) will nach diesen Tests seinen zweiten Fahrer neben Stephan Proetto bekannt geben.
Die Bilanz der Tests in Adria und Misano fiel bei den Beteiligten überwiegend positiv aus. „Wir sind sehr zufrieden damit, wie es für uns gelaufen ist“, meinte Peter Mücke, Teamchef von Mücke Motorsport. „Wir sind jetzt schon ein gutes Stück weiter. Bei den nächsten Tests wollen wir die neuen Reifen noch besser kennenlernen und sehen, wie sie auf Distanz und höhere Temperaturen reagieren. Die Kumho-Reifen machen aber einen recht guten Eindruck.“
Auch seine Piloten Markus Winkelhock und Christian Klien haben ihr Test-Soll mit Spitzenplatzierungen in Misano erfüllt: „Unsere Fahrer sind in der Lage, sich gegenseitig zu helfen. Darauf lege ich großen Wert“, sagte der Berliner, der vom Erfolg der neuen Formula 3 Euro Series überzeugt ist: „Das wird mit Sicherheit ein sehr interessantes Jahr, wenn sich die Zeitabstände schon in der Testphase bei Hundertstel- und Tausendstelsekunden bewegen. Da gibt es viele Fahrer, die eine echte Chance haben.“ Eindrucksvoll in Szene setzen konnte sich in Italien auch das Team ASM. Olivier Pla war der Schnellste des Tests auf dem Adria Raceway, sein Teamkollege Alexandre Premat nutzte die Gelegenheit, sich an den neuen Mercedes-Motor zu gewöhnen. „Ich habe das Auto jeden Tag besser kennengelernt“, meinte der Rookie, der trotz eines Unfalls in Misano mit der fünftschnellsten Zeit aufhorchen ließ. „Das macht mich sehr optimistisch.“
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