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Carrera Cup: Patrick Long neuer UPS-Porsche-Junior

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Long überzeugte bei der Nachwuchs-Sichtung in Leipzig |
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| Patrick Long aus den USA wird als neuer Fahrer des UPS Porsche-Junior Teams im Carrera Cup Deutschland sowie bei fünf ausgesuchten Läufen des internationalen Porsche-Michelin-Supercup starten.
Long, am 28. Juli 1981 in Südkalifornien geboren, überzeugte am 12./13. November 2002 bei einer Nachwuchs-Sichtung auf der Porsche-eigenen Einfahr- und Prüfstrecke in Leipzig eine Jury, die unter anderem aus Herbert Ampferer als dem Leiter Motorsport bei Porsche, Uwe Brettel, Leiter Markenpokale, dem Leiter des Carrera Cup Deutschland, Helmut Greiner, den Renn-Ingenieuren Roland Kußmaul und Owen Hayes sowie aus Vertretern des Logistikpartners UPS bestand.
Renningenieur Roland Kußmaul schildert seine Eindrücke von dem 21jährigen: "Patrick Long ging bei unseren Testfahrten systematisch und mit Ruhe vor. Er erfragte professionell alles, was er wissen musste, leistete sich im Cup-Carrera keinen Schnitzer, wurde kontinuierlich schneller. Er beeindruckte uns auch durch seine präzisen Aussagen. Bei aller Professionalität ist seine Leidenschaft für den Sport und für Rennwagen ganz klar da. Ein vielversprechender junger Mann."
Long saß bereits im Alter von sechs Jahren auf dem Renn-Kart. Viermal gewann er in den USA bedeutende überregionale Kart-Meisterschaften und begann 1998, zwischen Europa und seinem Heimatland in Sachen Rennsport zu pendeln. Das Jahr 1999 beendete Long als Dritter in der Gesamtwertung der "Elf Campus Serie" in Frankreich und als Gesamtsieger der "Skip Barber Formula Dodge"-Serie in den Vereinigten Staaten.
Auch in den Jahren 2000 und 2001 war der Nachwuchsmann beidseits des Atlantiks aktiv. In Großbritannien startete er in der Formel Ford Zetec, in den USA gewann Long 2001 die "Barber Dodge Pro Series", eine renommierte Rennserie mit Formel-Fahrzeugen.
Am Ende des Jahres startete der 22jährige beim "American Formula 1 Driver Search", einer Nachwuchs-Sichtung mit dem Ziel, ein US-Formel 1-Team zu formieren. Long gehörte zu den sechs Besten von 60 Fahrern, musste sich aber in der vorletzten Ausscheidungs-Runde doch noch geschlagen geben.
2002 kämpfte der Twen in der Britischen Formel Renault, einer selektiven Rennserie mit Einsitzern, die beispielsweise den Finnen Kimi Raikkönnen hervorbrachte. Rang acht am Ende eines nicht unproblematischen Einstiegsjahres, das auch einen Teamwechsel brachte, sagt wenig über die fahrerischen Talente des neuen UPS-Junior-Piloten, der sich über seine Auswahl freut: "Der Name Porsche hat bei uns in Südkalifornien einen absolut magischen Klang. Es ist eine große Herausforderung und Chance, jetzt mit diesem Unternehmen, das so viel gewonnen hat, arbeiten zu dürfen. Es wäre fantastisch, mit Porsche eines Tages ein Kapitel Renngeschichte schreiben zu können."
Seit 1997 fördert Porsche gemeinsam mit dem Logistik-Partner United Parcel Service junge Talente im Motorsport. Das UPS Porsche-Junior Team brachte in dieser Zeit vier Gesamtsieger des deutschen Carrera Cup hervor. |  |