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WRC: Nun führt "Mister Zuverlässigkeit"

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Harri Rovanperä führte bis zur zehnten Prüfung |
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| Die türkischen Pisten werden ihrem Ruf als materialmordende Schotterpfade gerecht. Fast kein Team bleibt von Reifenschäden, Aufhängungsbrüchen oder sonstigen Defekten verschont. Ideale Bedingungen für den zweifachen Weltmeister Carlos Sainz, der für seinen schonenden und taktisch klugen Fahrstil bekannt ist. „Mister Zuverlässgkeit“ führt nach der zweiten Etappe die Rallye Türkei mit über einer Minute Vorsprung vor Richard Burns im Peugeot 206 und Francois Duval im Ford Focus an. „Aber am letzten Rallye-Tag kann noch viel passieren, auch wenn der Vorsprung schon recht groß ist“, stapelt der Citroen-Pilot lieber tief.
Sainz übernahm auf der zehnten Prüfung die Spitze, nachdem der lange Zeit führende Harri Rovanperä nach einem Aufhängungsbruch am Peugeot 206 rund sieben Minuten verlor. Mit defekter Hinterachse mußte der Finne dann in WP 13 endgültig aufgeben. Ebenfalls nicht mehr dabei ist Armin Schwarz aus Oberreichenbach, den ein Aufhängungsdefekt in Prüfung sieben stoppte. „Eine kleine Schraube hat sich gelöst und erst die Antriebswelle und dann die Radaufhängung beschädigt“, ärgerte sich der Hyundai-Pilot, dessen famose Leistung vom ersten Tag unbelohnt blieb.
Diverse Probleme kosteten Tommi Mäkinen im verbliebenen Subaru Impreza rund fünf Minuten. Erst beschädigte der vierfache Weltmeister die Frontpartie an einem Stein (WP 10), als Folge bremste eine defekte Radaufhängung (WP 11) und in Prüfung 13 streikte die Servolenkung. Ebenfalls in Prüfung 13 verlor Freddy Loix aufgrund von Turboladerproblemen fünf Minuten.
Von den ursprünglich 22 gestarteten Teams der Junior-WM (JWRC) sahen nur noch sieben (!) das Etappenziel des zweiten Tages. Der Schwede Daniel Carlsson lag teilweise mit rund fünf Minuten Vorsprung an der Spitze, doch ein Problem mit der Servolenkung kostete dem Suzuki-Piloten rund sieben Minuten in WP 12. Kosti Katajamäki führt somit im VW Polo vor Guy Wilks im Ford Puma und Carlsson.
WRC-Ergebnis nach 13 von 18 Wertungsprüfungen:
1. Sainz/Marti (Citroen Xsara) 3:26.49,9 Stunden
2. Burns/Reid (Peugeot 206) + 1.19,5 Minuten
3. Duval/PRevot (Ford Focus) + 1.44,0 Min.
4. McRae/Ringer (Citroen Xsara) + 2.26,0 Min.
5. Panizzi/Panizzi (Peugeot 206) + 2.45,1 Min.
6. Gardemeister/Lukander (Skoda Octavia) + 3.39,7 Min.
7. Märtin/Park (Ford Focus) + 3.54,3 Min.
8. Mäkinen/Lindström (Subaru Impreza) + 7.01,0 Min.
9. Liox/Smeets (Hyundai Accent) + 10.05,6 Min.
10. Pykälistö/Mertsalmi (Peugeot 206) + 11.14,6 Min.
11. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 206) + 11.40,7 Min.
Wichtige Ausfälle:
WP 13: Rovanperä/Pietilainen (Peugeot 206) Hinterachse
WP 7: Schwarz/Hiemer (Hyundai Accent) Radaufhängung
WP 4: Solberg/Mills (Subaru Impreza) Radaufhängung
Vor WP 4: Loeb/Elena (Citroen Xsara) Tank leer nach Verfahren
JWRC-Ergebnis nach 13 von 18 Wertungsprüfungen:
1. Katajamäki/Antilla (VW Polo) + 3:55.12,7 Stunden
2. Wilks/Pugh (Ford Puma) + 2.16,5 Min.
3. Carlsson/Andersson (Suzuki Ignis) 2.32,2 Min.
4. Canellas/Amigo (Suzuki Ignis) + 3.27,7 Min.
5. Teuronen/Kaapro (Suzuki Ignis) + 4.43,9 Min.
6. Cecchettini/Muzzarelli (Fiat Punto) + 20.41,7 Min.
7. Feghali/Matar (Ford Puma) + 29.38,3 Min.
Wichtige Ausfälle:
WP 12: Broccoli/Girelli (Opel Corsa) Folgeschaden nach Überschlag in WP 6
Nach WP 11: Ligato/Garcia (Fiat Punto) Getriebeschaden
WP 4: Baldacci/Bernacchini (Fiat Punto) technischer Defekt
WP 4: Harrach/Kölbach (Ford Puma) Ölwanne zerschlagen
WP 3: Tirabassi/Renucci (Renault Clio) Unfall
Nach WP 1: Vasiljevic/Geipel (VW Polo) Nockenwellensensor
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