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WRC: Rovanperä führt, Schwarz stark

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Armin Schwarz zeigte eine starke Leistung |
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| Harri Rovanperä aus Finnland beendete als Spitzenreiter die erste von drei Etappen bei der Rallye Türkei. Der Peugeot 206-Pilot liegt 20,7 Sekunden vor Carlos Sainz im Citroen Xsara. Mit 29,5 Sekunden Rückstand rangiert Ford Focus-Pilot Francois Duval auf Rang drei. Zu den positiven Überraschungen zählte Armin Schwarz, der zeitweise bis auf den zweiten Rang vorfahren konnte. Viele Ausfälle und technische Probleme kennzeichneten den ersten Tag, an dem nur 42 der 58 gestarteten Teams das Etappenziel sahen.
Während Rovanperä Fortuna auf seiner Seite hatte und mit drei von sechs möglichen Bestzeiten die Spitze eroberte, haderten seine Teamkollegen mit dem Schicksal. Richard Burns wurde von insgesamt drei Reifenschäden gebremst und liegt nur auf Position sechs. Noch schlimmer erwischte es den amtierenden Weltmeister Marcus Grönholm, der aufgrund von Lenkungs- und Hydraulikproblemen über zehn Minuten verlor. Petter Solberg führte nach drei Prüfungen das Klassement an, touchierte aber in WP vier einen Felsen und mußte den Subaru Impreza mit Aufhängungsschaden abstellen. Nicht mehr dabei ist auch Monte Carlo-Sieger Sebastien Loeb, der sich auf der Verbindungsetappe zur vierten Prüfung verfuhr und mit leerem Kraftstofftank liegenblieb.
In blendender Fahrlaune präsentierte sich Armin Schwarz. Der deutsche Hyundai Accent-Pilot heizte der Konkurrenz mächtig ein und konnte mit dem vermeintlich unterlegenen Koreaner bis auf den zweiten Rang vorfahren. Der Bayer kassierte nach WP vier jedoch 20 Strafsekunden, da eine Reparatur am Auspuff zwei Minuten zu lange dauerte.
In der JWRC führt nach dem ersten Tag der Schwede Daniel Carlsson, wie schon beim Saisonauftakt in Monte Carlo. Doch dieses Mal wurde der Suzuki-Pilot nicht mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Verbindungsetappe erwischt, so dass Carlsson auch morgen wieder starten kann. Monte Carlo-Sieger Brice Tirabassi mußte den Renault Clio nach einem Unfall in WP drei abstellen.
WRC-Ergebnis nach der ersten Etappe:
1. Rovanperä/Pietilainen (Peugeot 206) 1:14.50,5 Stunden
2. Sainz/Marti (Citroen Xsara) + 20,7 Sekunden
3. Duval/PRevot (Ford Focus) + 29,5 Sek.
4. Mäkinen/Lindström (Subaru Impreza) + 31,4 Sek.
5. Panizzi/Panizzi (Peugeot 206) + 37,9 Sek.
6. Burns/Reid (Peugeot 206) + 56,5 Sek.
7. McRae/Ringer (Citroen Xsara) + 1.03,3 Minuten
8. Schwarz/Hiemer (Hyundai Accent) + 1.07,1 Min.
9. Liox/Smeets (Hyundai Accent) + 1.13,6 Min.
10. Gardemeister/Lukander (Skoda Octavia) + 1.20,9 Min.
19. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 206) + 10.57,1 Min.
Wichtige Ausfälle:
WP 4: Hirvonen/Lehtinen (Ford Focus) Aufhängung
WP 4: Solberg/Mills (Subaru Impreza) Aufhängung
Vor WP 4: Loeb/Elena (Citroen Xsara) Tank leer nach Verfahren
JWRC-Ergebnis nach der ersten Etappe:
1. Carlsson/Andersson (Suzuki Ignis) 1:23.18,1 Stunden
2. Katajamäki/Antilla (VW Polo) + 1.19,1 Minuten
3. Ligato/Garcia (Fiat Punto) + 1.22,6 Min.
4. Teuronen/Kaapro (Suzuki Ignis) + 1.52,9 Min.
5. Wilks/Pugh (Ford Puma) + 2.31,7 Min.
6. Broccoli/Girell (Opel Corsa) + 4.16,0
Wichtige Ausfälle:
WP 4: Baldacci/Bernacchini (Fiat Punto) technischer Defekt
WP 4: Harrach/Kölbach (Ford Puma) technischer Defekt
WP 3: Tirabassi/Renucci (Renault Clio) Unfall
Nach WP 1: Vasiljevic/Geipel (VW Polo) Motor
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