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F3 Euro: Oliver Pla Schnellster bei ersten Tests

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Christian Klien fuhr die zehntschnellste Zeit |
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| Mit den ersten offiziellen Testfahrten begann für die neue Formula 3 Euro Series auf dem Adria Raceway in Italien der Countdown für den Saisonauftakt am 26./27. April 2003 in Hockenheim. Für die Bestzeit am ersten Testtag sorgte der Australier Ryan Briscoe, Schnellster des zweiten Tages und des gesamten Tests war der Franzose Olivier Pla.
Auf der Rennstrecke in der Nähe von Venedig, wo Anfang Mai der zweite Lauf der Formula 3 Euro Series ausgetragen wird, nutzten 30 Fahrer die Gelegenheit zu einem ersten Kräftemessen. Schnellster dieses Testauftakts war der Australier Ryan Briscoe in 1 :10,305. Der Prema Powerteam-Pilot lag mit seinem Dallara-Opel knapp vor dem Franzosen Nicolas Lapierre (Dallara-Sodemo) und dem Deutschen Timo Glock (Dallara-Opel).
„Dieser erste Testtag war ziemlich gut“, war Ryan Briscoe sichtlich zufrieden. „Es war der erste Test mit den neuen Kumho-Reifen. Mein Ziel in dieser Saison ist der Gewinn der Meisterschaft, aber das wird nicht einfach werden. Die Konkurrenz ist sehr stark.“ Hinter dem viertplatzierten Japaner Katsuyuki Hirinaka und dem Rookie Robert Kuvica aus Polen folgten am ersten Tag auf den Plätzen sechs bis neun die mit Mercedes-Power ausgestatteten Olivier Pla, Alexandre Prémat, Markus Winkelhock und Bruno Spengler.
Ganz im Zeichen des Motoren-Duells zwischen Mercedes und Opel stand der zweite Testtag. Dabei drehte Mercedes den Spieß herum und stellte mit dem Franzosen Olivier Pla und seiner Bestzeit von 1:09,603 den Tagesschnellsten. Zweiter wurde Ryan Briscoe vor Bruno Spengler (Dallara-Mercedes), der auch der bestplatzierte Rookie dieses ersten Tests war.
„Wir haben am ersten Tag vor allem daran gearbeitet, den Mercedes-Motor unserem Auto anzupassen“, sagte Olivier Pla. „Das hat ganz gut funktioniert, wie meine Bestzeit am zweiten Tag gezeigt hat. Hoffentlich ist das ein gutes Omen für die Saison.“
Auf den ersten sieben Plätzen landeten am zweiten Testtag ausschließlich Autos mit Motoren von Mercedes und Opel. Als „Best of the Rest“ schaffte der Italiener Fabio Carbone mit dem Sodemo-Triebwerk den achten Platz. Die Leistungsdichte war erneut groß: 16 Fahrer lagen innerhalb einer Sekunde.
Darunter war als Fünfter auch Nico Rosberg, der mit seiner Leistung zufrieden war. „Für den ersten Test war das schon ganz gut“, meinte der Aufsteiger aus der ADAC Formel BMW. Der Sohn von Keke Rosberg, Formel 1-Weltmeister 1982, sieht seine erste Formel 3-Saison als Lehrjahr: „Ich hoffe aber, einige gute Resultate erzielen zu können.“
Foto: Dieter Mathis
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