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2003-02-19 11:28:20 - ks
Diverse: Premiere in Genf: Opel Studie GTC Geneve

Studie GTC Geneve zeigt die Dynamik der neuen Opel-Designlinie
Straffe Linien, klare Flächen, dreidimensionale Leuchten an Front und Heck, ausgeprägte Radläufe und technisch gestaltete Details: Das sind Grundelemente der aktuellen Opel-Formensprache, die in Showcars wie dem Snowtrekker oder in Serienautos wie dem Speedster und dem Vectra ihren Ausdruck finden. Mit der Studie Opel GTC Genève - GTC steht für Gran Turismo Compact - präzisiert der neue Design-Direktor Martin Smith sein Styling-Vokabular in Form einer dreitürigen Sportlimousine. Gleichzeitig gibt die Studie, die beim 73. Genfer Automobilsalon (6. bis 16. März 2003) ihre Weltpremiere feiert, einen Ausblick auf die Design-Philosphie künftiger Opel-Modellreihen.

"Neben einem ausgeprägt dynamischen Auftritt werden unsere Autos auch bei technischen Innovationen weiter Zeichen setzen, zum Beispiel mit adaptiven, integrierten Fahrwerksystemen, die aktive Sicherheit, Komfort und Fahrspaß auf höchstem Niveau bieten," erklärt Opel-Vorstandschef Carl-Peter Forster zur Bedeutung und Umsetzung des Kernwertes Dynamik in kommenden Autos der Marke.

Zur Zielrichtung der neuen Opel-Studie sagt Martin Smith: "Mit dem GTC Genève zeigen wir, wie wir uns einen sportlichen Dreitürer vorstellen. Mit markentypischen Design-Elementen und in enger Zusammenarbeit mit den Ingenieuren aus dem Bereich Fahrzeugkonzepte haben wir ein Auto auf die Räder gestellt, das einerseits hohe Dynamik signalisiert, andererseits bequemen Platz für vier Personen bietet - und das vor allen Dingen sofort als Opel zu erkennen ist."

Bei der Gestaltung des Opel GTC Geneve nutzten die Designer die größere Freiheit, die eine Studie gegenüber einem Serienentwurf bietet. So besitzt das in Champagner-Silber lackierte Konzeptauto von
Front- bis Heckscheibe ein dunkel getöntes transparentes Dach, und bei den Proportionen (Länge/Breite/Höhe: 4.349/1.773/1.352 mm) gingen die Gestalter bewusst ins Extreme. " Im Auto-Design ist gestalterisch derzeit viel in Bewegung - von sehr der Tradition verhafteten bis zu fast schon exzentrisch anmutenden Entwürfen", stellt Smith fest: "Mit der Studie Opel GTC Genève wollten wir hier einen klaren und sportlichen Akzent setzen."

Entsprechende Gestaltungselemente sind die deutlich pfeilförmig zulaufenden Front- und Heckpartien des Opel GTC Genève. "Der Einzug beginnt schon kurz vor beziehungsweise nach den Radhäusern und schafft so den optischen Eindruck besonders kurzer Überhänge", erklärt Friedhelm Engler, Leiter des Opel-Designstudios für Kompaktfahrzeuge und verantwortlich für die Gestaltung der Studie. "Zusammen mit der flachen Silhouette und dem schwungvollen Bogen der Dachlinie entsteht so eine kraftvolle Spannung, der GTC wirkt wie zum Sprung geduckt." Verstärkt wird der Effekt durch die großen 19-Zoll-Räder mit Reifen im Format 245/40-19.

Weitere optische Highlights sind die großen, dreidimensionalen Scheinwerfer und Heckleuchten, die "wie die geschliffenen Facetten eines Edelsteins" (Engler) wirken. Erstmals bleibt diese Gestaltung nicht auf die Lampen selbst beschränkt, die Form setzt sich "wie bei der Fassung eines Schmuckstücks" organisch in den umgebenden Karosserie-Elementen fort. Die Detailbesessenheit eines Goldschmieds zeigt sich auch an Elementen wie den einzelnen Leuchten der Rücklichteinheit. Die zylindrischen Lampenträger wirken wie aus dem Vollen gedreht, ihre Form findet sich als gestalterisches Thema auch bei der über der Heckscheibe angeordneten dritte Bremsleuchte wieder. Im Innenraum zeigt der Opel GTC Geneve bei den mit Leder eingefassten braunen Stoffsitzen die sportliche Eleganz von Cashmere. Im klar gezeichneten Cockpit, das auf jegliche elektronische Spielereien verzichtet, dominiert ein "charcoal" getaufter Anthrazit-Ton. Akzente setzen dunkel lackierte Flächen, um - so Engler - bewusst mit dem Klischee von Aluminium gleich Sportlichkeit zu brechen.
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