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24h Daytona: Gesamtsieg für Bernhard / Bergmeister

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"The Racers Group" siegte mit neun Runden Vorsprung |
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| Damit haben nicht einmal die Experten gerechnet: Die Gewinner der 41. Ausgabe des 24-Stunden-Rennens in Daytona heißen Timo Bernhard, Jörg Bergmeister, Kevin Buckler und Michael Schrom. Die letztjährigen GT-Sieger konnten in diesem Jahr im Porsche 911 GT3 RS des Team "The Racers Group" die Gesamtwertung für sich entscheiden. Zweite wurden Kelleners / Lazzaro / Mowlem im Ferrari des Team Risi Competizione, Maxwell / Brabham / Empringham brachten den schnellsten Daytona Prototypen (Ford Focus) auf Rang vier ins Ziel.
"Unser Plan war es, von Beginn an anzugreifen", so Kevin Buckler. "Wir konnten auf unser Material vertrauen und wir hatten keine Probleme, an den Prototypen dran zu bleiben. Wir mussten zu keinem Zeitpunkt alles geben und konnten unser Auto so fast schon schonen." Für den Amerikaner waren die vergangenen zwölf Monate außerordentlich erfolgreich. Er gewann zwei Mal die 24-Stunden von Daytona, das 24h-Rennen in Le Mans und die hauseigene Wertung, den Porsche Cup 2002. "In den letzten Stunden habe ich geglaubt, dass wie den Gesamtsieg holen könnten", freute sich Timo Bernhard im Ziel. "Aber in erster Linie haben wir uns auf den Klassensieg konzentriert."
"Es kommt für uns total unerwartet, dass wir Zweite geworden sind", so Ralf Kelleners. "Wir haben auf einen Podestplatz in der GT Klasse gehofft. Unser Rennen war nicht ganz einfach, aber die Probleme haben und über die gesamte Distanz nicht allzu weit zurückgeworfen."
Der Ford Focus Daytona Prototyp des Multimac Teams mit den Piloten Maxwell / Brabham / Empringham konnte sich über weite Strecken im vorderen Feld behaupten und fiel erst in den letzten Stunden aufgrund von technischen Problemen zurück. "Es ist einfach nur schade. Wir waren so nah am Gesamtsieg dran", so Maxwell nach dem Rennen. "Wir hatten uns vorgenommen nach 24 Stunden die Zielflagge zu sehen. Daher sind wir dennoch sehr zufrieden."
Für die beiden Porsche-Werksfahrer Sascha Maassen und Lucas Luhr war das Rennen bereits zur Halbzeit gelaufen. Ihr Teamkollege Larry Schumacher schlug auf der Gegengeraden in die Begrenzungsmauer ein, nachdem er aufgrund eines Reifenschadens die Kontrolle über den Porsche 991 GT3 RS des Schumacher / Champion Racing Teams verloren hatte.
1. Buckler / Schrom / Bernhard / Bergmeister, Porsche, 695 Rd.
2. Kelleners / Lazzaro / Mowlem, Ferrari, 686
3. Van Overbeck / Steranka / Standridge / Murry, Porsche, 684
4. Maxwell / Brabham / Empringham, Ford Multimatic, 678
5. Haywood / France / Goodyear / Sharp, Porsche Fabcar, 661
6. Lieb / Hindery / Petty / Baron, Porsche, 656 laps
7. Bentley / Kitch / Pruskowski / Pruskowski, Nissan Lola, 651
8. Gaughran / Macleod / Gaylord / Gorriaran, Nissan Lola, 647
9. Policand / Neugarten / Wallace / Barbosa, Mosler MT900R, 641
10. Morgan / Morgan / Norick / Pace, Corvette, 639
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