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2003-02-01 14:03:57 - ks
24h Daytona: Kurioses Regelwerk: Ford startet von der Pole

Maxwell / Brabham / Empringham starten im Ford Focus Prototyp von der Pole
Auch wenn Derek Bell mit der Corvette des Team Derhaag Motorsports die schnellste Runde im Qualifying zum 41. 24-Stunden-Rennen von Daytona in 1:49.394 Minuten absolvierte, startet er dennoch nicht von der Pole Position. Die Regeln besagen, dass die Daytona Prototypen generell als erste ins Rennen gehen. So bleibt Derek Bell und seinen Mitstreitern Justin Bell, Simon Gregg und Kenny Wilden nur Startplatz sieben, und dass, obwohl zwei der sechs genannten Prototypen nicht einmal eine Zeit im Qualifying erzielen konnten.

"Wir sind etwas verwirrt von den Leistungen der Prototypen", scherzte Bell nach dem Zeittraining. "Irgendwie werden die immer langsamer. Im Dezember sind die 47er Zeiten gefahren, dann bei Testfahrten 48er und jetzt 50er-Rundenzeiten. Unsere Leistungen sind hingegen gleich geblieben."

Aus der ersten Startreihe gehen nun Scott Maxwell, David Brabham und David Empringham, Ford Focus Daytona Prototypen ins Rennen, David Donohue, Mike Borkowski, Chris Bye und Randy Pobst starten im Porsche Fabcar des Team Brumos Racing von Position zwei. Donohue kleinlaut nach dem Training: "Man gewinnt ein Langstreckenrennen nicht, weil man von der Pole aus ins Rennen gegangen ist."

"Wir wollen ins Ziel kommen", so der kanadische Polesitter Scott Maxwell über seine Pläne. "Wir werden ein ruhiges und sauberes Rennen fahren. Beim Start werde ich versuchen, die Pace zu machen."

Hinter den Trainingsschnellsten Bell / Bell / Gregg / Wilden starten Riggins / Machavern / Lepage / Lagasse im Ford Mustang aus der zweiten Position der GTS Klasse.

In der GT-Klasse spricht man an der Spitze deutsch. Marc Lieb, der gemeinsam mit Leo Hindery, Kyle Petty und Peter Baron den Porsche GT3 RS des Team Orbit Racing an den Start bringt, fuhr die schnellste Zeit im Qualifying und verwies damit die beiden Porsche mit den Werksfahrern Maassen / Luhr (Champion Racing) und Bernhard / Bergmeister (The Racers Group) auf die Startplätze zwei und drei. Ralf Kelleners folgt im Ferrari 360 GT des Teams Risi Competizione auf Platz vier.

Um 13:00 Uhr Ortszeit fällt in Florida die grüne Flagge zum Start des Langstreckenklassikers.

1. Maxwell / Brabham / Empringham, Ford Focus Prototyp
2. Donohue / Borkowski / Bye / Pobst, Porsche Fabcar
3. Haywood / Goodyear / Sharp, Porsche Fabcar
4. Grala / Rehm / Negri Jr. / Cosmo, Toyota Fabcar
5. Said / Law / Quester / Riccitelli, BMW Picchio DP2
6. Theys / Fittipaldi / Borcheller / Barber, Chevrolet Doran
7. Bell / Bell / Gregg / Wilden, Corvette
8. Riggins / Machavern / Lepage / Lagasse, Mustang
9. Conway / Carelli / Liniger / Metcalf, Corvette
10. Policand / Neugarten / Wallace / Barbosa, Mosler MT900R


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