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WRC: Totaler Citroen-Erfolg, Loeb gewinnt die Monte

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McRae, Loeb und Sainz hatten gut Lachen |
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| Besser geht’s nicht: Der Auftakt und zugleich das Highlight der Rallye-Weltmeisterschaft endete mit einem kaum zu überbietenden Triumph für Citroën. Der Elsässer Sébastien Loeb holte in seinem Xsara WRC seinen im Vorjahr verlorenen Monte-Sieg eindrucksvoll nach. Hinter ihm komplettierten seine neuen Teamkollegen Colin McRae und Carlos Sainz die Demonstration der Marke mit dem Doppelwinkel. Ford-Pilot Markko Märtin verpasste nach einem Ausrutscher in der vorletzten Prüfung das Podest.
Allen Unwägbarkeiten zum Trotz diktierte die Citroën-Abordnung mit Loeb, Colin McRae und Carlos Sainz nach Grönholms Ausrutscher während der zweiten Etappe das Geschehen. "Das Gefühl, die Monte wirklich gewonnen zu haben, ist sehr schön – besonders nach den Ereignissen des Vorjahres, die schwer zu akzeptieren waren", erklärte ein glücklicher Sébastien Loeb im Ziel.
Nachdem die großen Ambitionen von Peugeot den "Grönholm-Dämpfer" erhalten hatten, konzentrierte sich Ex-Weltmeister Richard Burns auf das Sichern der fünf Zähler für seine Marke, die er mit Rang fünf nach Hause fuhr. "Wir hatten alle etwas Pech", kommentierte Peugeot-Sportdirektor Corrado Provera lakonisch. "Aber vielleicht ist das ein gutes Omen: In den vergangenen Jahren haben wir nie die Rallye Monte Carlo gewonnen, uns aber danach doppelt angestrengt und stets den WM-Titel geholt."
Auch Armin Schwarz hatten Grund zum Feiern: Mit holte er erste WM-Zähler für Arbeitgeber Hyundai. "Nachdem das Auto zu Beginn etwas untersteuerte, haben wir das Fahrwerk geändert", erklärte der Wahl-Monegasse am Ende des ersten Tages. "Die neuen Einstellungen haben uns auf der ersten Etappe bei Eis und Schnee geholfen."
Auf dem weitgehend trockenen Asphalt des zweiten Rallye-Tages setzte das deutsche Duo auf die Fahrwerks-Abstimmung der Rallye Italien, die sich jedoch als viel zu hart erwies. „Unser Auto sprang auch am zweiten Tag etwas“, so der Ex-Europameister. „Aber die Mechaniker haben ihr Allerbestes gegeben und wir sind so schnell gefahren, wie es ging. Da passte oft keine Briefmarke mehr zwischen Sein oder Nichtsein.“
Endstand Rallye Monte Carlo 2003
1. Loeb / Elena, Citroën Xsara, 4:29.11,4 Stunden
2. C. McRae / Ringer, Citroën Xsara, +0.38,1
3. Sainz / Marti, Citroën Xsara, +0.52,2
4. Märtin / Park, Ford Focus, +0,55,5
5. Burns / Reid, Peugeot 206, +3.16,5
6. Robert / Bedon, Peugeot 206, +5.16,7
7. Duval / Fortin, Ford Focus, +5.17,1
8. Schwarz / Hiemer, Hyundai Accent, +6.42,3
9. Auriol / Giraudet, Skoda Octavia, +7.13,8
10. Kresta / Hulka, Peugeot 206, +7.50,9
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