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RAID: Platz zwei – bestes Tagesergebnis für Volkswagen

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Henrard und Willis fuhren mit 4.50 Minuten Rückstand die zweitschnellste Zeit |
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| Auf einer turbulenten vorletzten Etappe der Rallye Telefónica Dakar gelang Volkswagen mit der zweitbesten Zeit in der Tageswertung das bislang beste Ergebnis bei der Premiere des Volkswagen Tarek. Stéphane Henrard und Bobby Willis fuhren mit 4.50 Minuten Rückstand auf Tagessieger Massimo Biasion die zweitschnellste Zeit und überboten damit ihre bisherige Bestleistung – Platz drei auf der dritten Etappe der berühmten Langstrecken-Rallye. An der ersten Zeitkontrolle der 365 Kilometer langen Prüfung noch Achter, verbesserte sich Henrard auf der steinigen Strecke im Sinai-Massiv um sechs Positionen.
„Damit haben Stéphane und Bobby ein bemerkenswertes Ergebnis für Volkswagen auf der letzten langen Etappe erzielt“, so Rudolf-Helmut Strozyk, Leiter von Volkswagen Racing. „Einerseits war die Navigation sehr anspruchsvoll, andererseits zählte auf der harten Etappe auch gutes Material. Das Ergebnis steht somit auch für das Potenzial unseres Konzepts.“
Während sich an der Spitze mit einem Führungswechsel zugunsten des Japaners Hiroshi Masuoka eine Wende im sportlichen Geschehen vollzog, erlebten Jutta Kleinschmidt und Fabrizia Pons in ihrem Volkswagen Tarek eine ebenfalls turbulente Etappe. Auf dem Weg zur ersten Zeitkontrolle überholte das Werks-Duo den Motorrad-Piloten Norman Kronseder. „Er hat uns nicht gesehen und das Heck unseres Autos hat ihn beim Überholvorgang touchiert“, erklärte eine betroffene Jutta Kleinschmidt. „Er stürzte und wir hielten sofort an. Beim Sturz wurde wohl sein Fuß verletzt. Wir blieben bei Norman, bis der Rettungshubschrauber eingetroffen war. Es tut mir unendlich leid. Ich wünsche ihm auf diesem Wege die beste Genesung.“ Mehr als 22 Minuten verlor das Damenteam wegen des Zwischenfalls bis zur ersten Zeitkontrolle im Vergleich zum schnellsten Piloten. Nachdem Jutta Kleinschmidt um 12.46 Uhr die dritte Zeitkontrolle passiert hatte, erreichte sie bei Kilometer 320 den 15 Minuten vor ihr fahrenden und bis dahin Gesamtführenden Stéphane Peterhansel, der einen Felsen touchiert hatte. „Wir hielten ein weiteres Mal an, um zu erfahren, was vorgefallen war“, erklärte die Dakar-Siegerin von 2001. Dann setzte die Volkswagen Werkspilotin ihre Aufholjagd fort, in deren Verlauf sie sich vom 19. Platz am ersten Kontrollpunkt bis auf Rang sieben im Tagesergebnis verbesserte.
Stand nach Etappe 16: Abu Rish (ET) – Sharm El Sheik (ET)
1.) Masuoka / Schulz (J/D), Mitsubishi Pajero, 48:44.08 Std.
2.) Fontenay / Picard (F/F), Mitsubishi Pajero + 1:54.10 Std.
3.) Biasion / Siviero (I/I), Mitsubishi Pajero + 1:55.48 Std.
7.) Henrard / Willis (B/GB), Volkswagen Tarek + 3:48.39 Std.
9.) Kleinschmidt / Pons (D/I), Volkswagen Tarek + 8:23.49 Std.
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