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RAID: Spannung bis zum Schluss für Volkswagen

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Henrard beklagte einen Leistungsverlust |
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| Volkswagen verteidigte auf der 15. Etappe der Rallye Telefónica Dakar seine Führung in der Wertung für zweiradangetriebene Fahrzeuge. Gleichzeitig behält Volkswagen mit dem Tarek, der von einem 218 PS starken 1,9-Liter-TDI-Aggregat angetrieben wird, seine zweifache Führungsposition innerhalb der Gruppe der Diesel-Fahrzeuge. Dennoch wurde die 477 Kilometer lange Wertungsprüfung von Luxor nach Abu Rish in Ägypten zur Geduldsprobe für die Werks-Piloten. „Es gab nicht die geringsten Überholmöglichkeiten“, beschrieb Jutta Kleinschmidt ihre heikle Situation. Am Vortag durch einen gelockerten Steckkontakt zurückgefallen, musste die Neuntplatzierte der Gesamtwertung zusammen mit Beifahrerin Fabrizia Pons den Freitag auf Startplatz 33 beginnen. „Nicht nur, dass wir etliche direkte Gegner in der Automobil-Wertung überholen mussten – selbst die Renn-Lkws starteten teilweise vor uns. Um sie zu passieren, mussten wir im undurchsichtigen Staub auf Parallelpisten ausweichen, was sehr risikoreich war.“ Prompt hatte die Dakar-Siegerin von 2001 Pech: Nachdem sie bis zur ersten Kontrolle drei Teilnehmer mühevoll überholt hatte, wurde sie durch einen schleichenden Reifenschaden zurückgeworfen und beendete die Etappe als Elfte. In der Tageswertung verlor sie alleine 4.18 Minuten auf ihren Teamkollegen Stéphane Henrard, während ihr Verfolger Luc Alphand seinen Rückstand als Zehnter der Gesamtwertung um ganze 13.36 Minuten auf nur mehr 10.15 Minuten verringerte.
Stéphane Henrard und Copilot Bobby Willis erlebten ihrerseits keinen ganz reibungslosen Tag, denn ein zeitweiliger Leistungsverlust bedeutete, dass dem Duo nur die zehntbeste Zeit gelang, damit allerdings Gesamtrang sieben behauptete. „Die Ursache für die nachlassende Leistung lag in einem Defekt im Umfeld des Laders begründet. Das Team hat den Fehler gefunden und behoben“, erklärte Rudolf-Helmut Strozyk, der Leiter von Volkswagen Racing. „Weiterhin behaupten wir unsere Positionen und führen die Klasse für zweiradangetriebene Fahrzeuge an, aber noch immer ist nichts entschieden. Am Samstag stehen noch einmal 365 gewertete Kilometer auf dem Programm, am Sonntag schließlich weitere 34 Kilometer. Auch wenn wir nichts mehr riskieren und deshalb also nicht attackieren werden, so wollen wir doch versuchen, die Positionen bis ins Ziel in Sharm El Sheikh zu halten.“
Stand nach Etappe 15: Luxor (ET) – Abu Rish (ET)
1.) Peterhansel / Cottret (F/F), Mitsubishi Pajero, 43:25.41 Std.
2.) Masuoka / Schulz (J/D), Mitsubishi Pajero, + 25.50 Min.
3.) Fontenay / Picard (F/F), Mitsubishi Pajero, + 2:23.47 Std.
7.) Henrard / Willis (B/GB), Volkswagen Tarek, + 4:18.26 Std.
9.) Kleinschmidt / Pons (D/I), Volkswagen Tarek, + 8:47.41 Std.
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