Zum zweiten Mal bei der Dakar 2003 schrammte Mitsubishi-Werkspilot Jean-Pierre Fontenay im Vorjahressieger-Auto Pajero T2 denkbar knapp an einem Etappensieg vorbei. Nachdem der Franzose auf der neunten Prüfung mögliche Siegchancen opferte, um seinem Teamkollegen Hiroshi Masuoka mit Reifen auszuhelfen, musste er sich auf den 274 Wertungskilometern der 14. Etappe von Dakhla in Richtung Luxor nur Luc Alphand (BMW) geschlagen geben. Nach 3:02.42 Stunden Fahrzeit betrug Fontenays Rückstand ganze 22 Sekunden – umgerechnet etwa 500 Meter.
Nicht nur beim Kampf um den Etappensieg ging es eng zu: Die schnellsten zehn Teams trennten auf den Spuren alter Karawanen-Pfade nur wenig mehr als zehn Minuten. Mitsubishi war erneut mit fünf Autos in der Spitzengruppe. Zweitbester Pajero-Pilot war Massimo Biasion auf Platz fünf. Der Gesamtführende Stéphane Peterhansel wurde Sechster. Pech hatten erneut Masuoka und sein deutscher Co-Pilot Andreas Schulz. Nach nur 50 Kilometern mussten die Zweiten der Gesamtwertung ihren Pajero Evolution wie bereits am Vortag zum Wechseln eines defekten Reifens stoppen. Am Ende wurden sie Siebte. Carlos Sousa fuhr seinen werksunterstützten L200 Pick-up auf Platz neun.