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RAID: Volkswagen weiterhin führender Diesel-Teilnehmer

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Kleinschmidt verlor 83 Minuten auf der 14. Etappe |
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| Mit nur 274 Kilometern auf Zeit fiel die 14. Etappe der Rallye Telefónica Dakar weniger als halb so lang aus als der Wertungsabschnitt am Vortag. Dennoch kam Spannung bei Volkswagen auf. Jutta Kleinschmidt und Fabrizia Pons bestätigten im Tarek zwar ihren neunten Gesamtrang, mussten allerdings zittern. Bereits zwei Kilometer nach Beginn der bergigen Prüfung von Dakhla nach Luxor in Ägypten verlor der orange-rote Buggy Leistung, nachdem sich eine Steckerverbindung zum Steuergerät des Motors gelockert hatte. Die Suche nach dem Fehler im Detail gestaltete sich aufwändig – insgesamt verlor Jutta Kleinschmidt 83 Minuten auf ihren Teamkollegen Stéphane Henrard. Der Belgier erzielte zusammen mit Copilot Bobby Willis die achtbeste Zeit des Tages und festigte damit als bester Teilnehmer mit einem Diesel-Fahrzeug den siebten Gesamtrang.
„Das war sehr ärgerlich“, kommentierte Jutta Kleinschmidt ihren Zeitverlust. „Einmal mehr erleben wir, dass nichts entschieden ist, bevor wir nicht im Ziel sind. Ein großes Lob an die Mannschaft im Renn-Lkw von Volkswagen, namentlich an Franz Echter, Johannes Lehrer und Detlef Ruf. Sie haben den Fehler gefunden. Dann startete unsere Aufholjagd. Ich bin noch nie zuvor durch so dichten Staub gefahren.“ Der Vorsprung der Dakar-Siegerin des Jahres 2001 vor dem Franzosen Luc Alphand, einem direkten Mitbewerber im Bereich Dieseltechnologie, beträgt bei drei noch zu fahrenden Etappen 23.51 Minuten.
„Mit dem Auto von Stéphane und Bobby stellen wir weiterhin souverän das beste Diesel-Fahrzeug im Wettbewerb und führen auch die Wertung für zweiradangetriebene Modelle an“, erklärte Rudolf-Helmut Strozyk, der Leiter von Volkswagen Racing. „Ein solches Detail wie der Stecker am Tarek von Jutta und Fabrizia ist die berühmte kleine Ursache mit großer Wirkung. Die gelöste Verbindung bewirkte, dass der Motor nur noch im Notlaufprogramm fuhr. Bis der Renn-Truck von Volkswagen gestartet war, der Jutta zu Hilfe kam, entstand natürlich ein großer Zeitverlust, der allerdings keine Auswirkungen auf die Gesamtplatzierung hatte, auch wenn der Abstand zum Verfolger deutlich schrumpfte.“
Stand nach Etappe 14: Dakhla (ET) – Luxor (ET)
1.) Peterhansel / Cottret (F/F), Mitsubishi Pajero, 39:03.57 Std.
2.) Masuoka / Schulz (J/D), Mitsubishi Pajero, + 27.13 Min.
3.) Fontenay / Picard (F/F), Mitsubishi Pajero, + 2:25.28 Std.
7.) Henrard / Willis (B/GB), Volkswagen Tarek, + 4:05.10 Std.
9.) Kleinschmidt / Pons (D/I), Volkswagen Tarek, + 8:30.07 Std.
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