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RAID: Volkswagen führender Diesel-Teilnehmer

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Erneut Probleme am Tarek von Jutta Kleinschmidt |
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| Volkswagen darf sich über eine neue Führungsposition bei der Rallye Telefónica Dakar freuen: Nachdem Mitbewerber Grégoire de Mévius zur 13. Etappe nicht mehr angetreten ist, sind die beiden Volkswagen Tarek die führenden Diesel-Fahrzeuge bei der härtesten Wüstenrallye der Welt. Angetrieben werden die Buggys von 218 PS starken 1,9-Liter-TDI-Aggregaten, die Volkswagen Racing im Stammwerk in Wolfsburg entwickelt hat. Gleichzeitig festigten beide Piloten auf der mit 569 Kilometern zweitlängsten Prüfung der Veranstaltung ihre Positionen unter den besten Zehn. Stéphane Henrard und Copilot Bobby Willis behaupten mit der neuntbesten Etappenzeit ihren siebten Rang im Zwischenklassement des Wüsten-Klassikers. Jutta Kleinschmidt und Fabrizia Pons festigten mit der zehntbesten Zeit am Mittwoch den neunten Platz in der Gesamtwertung.
Gelang Jutta Kleinschmidt am Vortag eine großartige Aufholjagd, so büßte sie auf dem Weg von Siwa nach Dakhla einige Minuten ein. „Ein Reifenschaden an der Antriebsachse zwang uns zwischen der zweiten und der dritten Zeitkontrolle zum Wechsel“, so die Dakar-Siegerin von 2001. „Da dies in sehr tiefem Sand geschah, mussten wir vor dem Anfahren zunächst Luft ablassen, wodurch wir weitere Zeit verloren haben.“ Mit rund 112 Minuten Abstand zu Vordermann Ari Vatanen und fast 73 Minuten Vorsprung auf Verfolger Jose Luis Monterde fällt der Zeitverlust des Damenteams in der Gesamtwertung bei vier noch ausstehenden Etappen über 1150 WP-Kilometer allerdings kaum ins Gewicht.
Rudolf-Helmut Strozyk, der Leiter von Volkswagen Racing, gewann dem Ergebnis eine besondere Bedeutung ab: „Die zwölfte Etappe war bereits hervorragend, und nun gelang uns auf der extrem langen 13. Etappe erneut ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis. Juttas Reifenschaden ist zwar ärgerlich, aber wir freuen uns über einen ansonsten makellosen Tag durch abwechslungsreiches Gelände mit vielen anspruchsvollen Passagen. Ab sofort bestes Team mit Diesel-Technologie zu sein, die beiden führenden Autos mit Zweiradantrieb zu stellen und mit beiden Fahrzeugen unter den besten Zehn zu liegen, ist ein sehr hoffnungsvolles Zwischenergebnis. Wenn die Mannschaft bis zum letzten Kilometer konzentriert bleibt, haben wir eine Chance, dieses Ergebnis auch bis zum Ende zu sichern.“
Stand nach Etappe 13: Siwa (ET) – Dakhla (ET)
1. Peterhansel / Cottret (F/F), Mitsubishi Pajero, 35:57.10 Std.
2. Masuoka / Schulz (J/D), Mitsubishi Pajero, + 25.50 Min.
3. Fontenay / Picard (F/F), Mitsubishi Pajero, + 2:29.33 Std.
7. Henrard / Willis (B/GB), Volkswagen Tarek, + 4:03.41 Std.
9. Kleinschmidt / Pons (D/I), Volkswagen Tarek, + 7:05.28 Std.
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