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RAID: Volkswagen verbessert sich auf Platz vier

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Kleinschmidt verbesserte sich auf die vierte Gesamtposition |
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| Die 567 Kilometer lange Prüfung auf der neunten Etappe der Rallye Telefónica Dakar bedeutete für Volkswagen erneut eine Verbesserung. Jutta Kleinschmidt und Fabrizia Pons fuhren mit ihrem Volkswagen Tarek, der von einem 218 PS starken 1,9-Liter-TDI-Aggregat angetrieben wird, die sechstbeste Zeit. Damit verbesserte sich das Damen-Team bereits am siebten Tag in Folge und liegt nach einer souveränen Aufholjagd von Platz 64 inzwischen an vierter Stelle der Gesamtwertung. „Über das Ergebnis freue ich mich sehr, doch die Etappe war heute alles andere als schön“, bekannte die Dakar-Siegerin des Jahres 2001. „Der erste Teil war extrem schnell, im zweiten Abschnitt galt es, riesige Steine großzügig zu umfahren. Beide Elemente stellen natürlich keine hohen fahrerischen Ansprüche. Erst später war unser Können stärker gefragt. Fabrizia hat die schwierige Orientierung vom dritten Kontrollpunkt bis ins Ziel toll gemeistert.“ Einen schleichenden Reifenschaden zu Beginn glich die Volkswagen Werkspilotin mit dem Reifen-Luftdrucksystem des Tarek aus.
Größeres Pech hatten Stéphane Henrard und Bobby Willis im zweiten Tarek, die ihren sechsten Gesamtrang vom Vortag einbüßten und auf Platz neun zurückfielen. Zwei geplatzte Reifen und mehrere beschädigte Felgen bedeuteten, dass der Belgier in langsamer Fahrt das Biwak ansteuerte und fast eine Stunde auf seine Teamkollegin verlor.
„Trotz deutlich höherer Außentemperaturen und den damit einhergehenden Leistungseinbußen bei turbogeladenen Triebwerken haben wir uns wacker geschlagen. Dass Jutta sich sogar nochmals verbessert hat, spricht für sich“, urteilte Rudolf-Helmut Strozyk, der Leiter von Volkswagen Racing. „Die kleineren Defekte, die wir heute erlebt haben, beweisen, dass in diesem Sport nichts selbstverständlich ist. Deshalb dürfen wir uns trotz aller bisherigen Erfolge auf den einzelnen Teilabschnitten keine vermessenen Ziele stecken. Unsere Maßgabe lautet weiterhin, beide Autos in Sharm El Sheikh ins Ziel zu bringen und nach Möglichkeit mit beiden Tarek Plätze unter den ersten Zehn zu belegen.“
Stand nach Etappe 9: Sabha (LAR) – Zilla (LAR)
1.) Peterhansel / Cottret (F/F), Mitsubishi Pajero, 20:31.58 Std.
2.) Masuoka / Schulz (J/D), Mitsubishi Pajero, + 16.52 Min.
3.) de Mevius / Guehennec (B/F), BMW X5, + 1:09.50 Std.
4.) Kleinschmidt / Pons (D/I), Volkswagen Tarek, + 1:42.10 Std.
9.) Henrard / Willis (B/GB), Volkswagen Tarek, + 2:39.34 Std.
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