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RAID: Mayer nach technischen Problemen zurückgefallen

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Mayer verlor den Allradantrieb |
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| Mitsubishi-Pilotin Andrea Mayer musste auf ihrer bravourösen Aufholjagd bei der Rallye Dakar wegen technischer Probleme zurückstecken. Nachdem die Allgäuerin die fünfte Wertungsprüfung von Tozeur nach El Borma auf einem sehr guten 25. Platz beendet hatte und sich im Gesamtklassement auf Position 27 verbessert hatte, streikte der Turbolader ihres Pajero DI-D auf der anschließenden Verbindungsetappe. „Wir wussten lange Zeit nicht, ob es überhaupt weiter geht“, berichtete Mayer. „Sechs Mann unserer Service-Crew haben mit vollem Einsatz bis in den frühen Morgen geschraubt. Und tatsächlich konnten wir in die nächste Prüfung starten.“
Doch nach zehn der insgesamt 228 gewerteten Kilometer des sechsten Wettbewerbtages ereilte die erfahrene Dakar-Pilotin der nächste Rückschlag. „Wir hatten plötzlich keinen Allradantrieb mehr und entschlossen uns, ins Biwak zurückzukehren, um den Fehler beheben zu lassen“, so die Deutsche, die alles im allem etwa drei Stunden verlor. „Nach der Reparatur lief das Auto aber ohne Probleme und wir erlebten eine sehr schöne Prüfung“, ergänzte die 35-Jährige. Sie erreichte das Ziel in Ghadames als 87. und wird im Gesamtklassement mit 4:09.51 Stunden Rückstand auf ihren in Führung liegenden Markenkollegen Stéphane Peterhansel auf Position 53 geführt.
„Jetzt müssen wir uns erneut durch den Staub der Konkurrenz nach vorne arbeiten“, blickt die ehemalige Motorradpilotin auf die kommenden Aufgaben bei ihrer ersten Dakar auf vier Rädern. „Aber heute hat sich bei der schwierigen Navigation in den Dünen gezeigt, dass ich mit meinem neuen Beifahrer François Borsotto sehr gut zusammenarbeite. Er hat mir zuverlässig den Weg gewiesen.“
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