Mit einer eindrucksvollen Leistung hat Mitsubishi-Werkspilot Hiroshi Masuoka mit seinem deutschen Beifahrer Andreas Schulz die Führung bei der Rallye Dakar übernommen. Auf den 285 gezeiteten Kilometern der fünften Etappe von Tozeur nach El Borma fuhr das japanisch-deutsche Duo im Pajero Evolution souverän Bestzeit, verbesserte sich im Gesamtklassement um zwei Plätze und verdrängte so Stéphane Peterhansel im zweiten Pajero Evolution von der Spitze. Das Duell der Teamkollegen ist ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen: Die beiden Top-Piloten trennen lediglich 55 Sekunden. Der Drittplatzierte Kenjiro Shinozuka (Nissan) liegt dagegen schon über zehn Minuten zurück.
Auch Massimo Biasion und Jean-Pierre Fontenay in ihren bewährten Pajero T2 meisterten die schwierigen Bedingungen der ersten längeren Wertungsprüfung der diesjährigen Dakar mit guten Zeiten. Die Tempo-Jagd durch Sanddünen und teilweise schnelle Schotterpassagen, die mit einer anspruchsvollen Streckenführung auch die Navigationskünste des Beifahrers forderte, beendeten Biasion und Fontenay auf den Plätzen fünf und acht. Im Gesamtklassement verbesserten sie sich um je eine Position: Ex-Rallyeweltmeister Biasion ist jetzt Fünfter, Fontenay Siebter.
Einen riesigen Sprung nach vorne machte Mitsubishi-Pilotin Andrea Mayer im Pajero DI-D: Die Allgäuerin erreichte das Etappenziel als 24. und verbesserte sich in der Gesamtwertung vom 42. auf den 26. Platz. Damit ist sie die viertschnellste Fahrerin eines Diesel-Allradlers.