Masuoka / Schulz liegen in der Gesamtwertung auf Position drei
Mitsubishi-Werkspilot Stéphane Peterhansel startete als Führender in die erste Afrika-Prüfung der Dakar-Rallye und baute seine Spitzenposition mit seinem zweiten Etappensieg aus. Der Franzose kam im Mitsubishi Pajero Evolution bestens mit den engen Schotterwegen der 25 Kilometer langen Wertungsprüfung südlich der tunesischen Hauptstadt Tunis zurecht. Vorjahressieger Hiroshi Masuoka, der mit seinem deutschen Beifahrer Andreas Schulz einen weiteren Pajero Evolution steuert, beendete die Prüfung als Siebter und liegt nur zwei Sekunden hinter Giniel de Villiers (Nissan) auf Platz drei. Die Pajero T2-Piloten Massimo Biasion und Jean-Pierre Fontenay verteidigten mit den Gesamträngen sechs und acht ihre Platzierungen unter den besten Zehn.
Mitsubishi-Pilotin Andrea Mayer setzte in Tunesien ihre Aufholjagd fort, nachdem sie in Europa durch einen Reifenschaden knapp zehn Minuten verloren hatte. Allerdings wurde ihr Elan durch einen vor ihr fahrenden Kontrahenten gebremst. „Wir hingen die ganzen 25 gezeiteten Kilometer im Staub von Joost van Cauwenberge, der vor uns gestartet war. Überholen war in den engen Gebirgspfaden nicht möglich. Schade, denn heute war sicher noch mehr drin. Unser Diesel-Pajero lief völlig problemlos“, berichtete Mayer, die die Prüfung als 22. beendete und mittlerweile schon auf dem 42. Gesamtplatz geführt wird.