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RAID: Zwei Positionsverbesserungen für Volkswagen

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Jutta Kleinschmidt arbeitete sich auf Position 37 vor |
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| Volkswagen gelang auf der ersten Afrika-Etappe der Rallye Telefónica Dakar erneut eine Verbesserung seiner Platzierungen. Während Dieter Depping und Walter Bachhuber Platz 13 in der Gesamtwertung behaupteten, verbesserten sich Stéphane Henrard und Bobby Willis in ihrem Volkswagen Tarek um eine Position auf Platz 14. Jutta Kleinschmidt und Fabrizia Pons führten unterdessen ihre Aufholjagd erfolgreich fort. Am Donnerstag auf Platz 64 zurückgefallen, kämpfte sich das deutsch-italienische Duo am Freitag bereits auf Platz 48 vor. In Tunesien nun kam das Damenteam um weitere zwölf Plätze nach vorne und liegt an 37. Stelle.
Trotz einer Gesamtlänge der Schotter-Wertungsprüfung von nur 25 Kilometern hatten die Teams vom Abschnitt bei El Fahs südlich der Landeshauptstadt Tunis einiges zu berichten. „Wir fuhren zunächst im Staub unseres Vordermanns Josep Maria Servia“, so Jutta Kleinschmidt. „Als wir ein schwammiges Fahrgefühl feststellten, haben wir angehalten und einen Reifenschaden vorne rechts entdeckt. Da die Prüfung aber ohnehin sehr kurz war und der Defekt an einer nicht angetriebenen Achse aufgetreten ist, haben wir uns entschieden, damit bis ins Ziel zu fahren.“ Die Taktik der Dakar-Siegerin von 2001 hat sich ausgezahlt – insgesamt verlor die gebürtige Deutsche mit Wohnsitz in Monaco trotz des Schadens und der Fahrt im Staub nur 3.48 Minuten auf Tagessieger Stéphane Peterhansel.
Ebenso wie Jutta Kleinschmidt verfuhren sich auch Dieter Depping und Stéphane Henrard sowie viele weitere Teilnehmer an einem im Roadbook nicht eindeutig gekennzeichneten Abzweig. „Dass es unseren drei Fahrerteams trotz aller Widrigkeiten gelang, sich zu behaupten und im Falle von Jutta und Stéphane sogar in der Gesamtwertung zu verbessern, stimmt uns zuversichtlich – noch dazu, da die heutige Etappe eher für allradangetriebene Fahrzeuge geeignet war“, urteilte Rudolf-Helmut Strozyk, der Leiter von Volkswagen Racing.
Am Montag steht von Tozeur nach El Borma die fünfte Etappe auf dem Programm, die mit 285 Kilometern auf Zeit erstmals eine längere Wüsten-Prüfung beinhaltet.
Stand nach Etappe 4: Tunis (TN) – Tozeur (TN)
1. Peterhansel / Cottret (F/F), Mitsubishi Pajero, 1:04.01 Std.
2. de Villiers / Maimon (RSA/F), Nissan Pickup + 1.23 Min.
3. Masuoka / Schulz (J/D), Mitsubishi Pajero + 1.25 Min.
13. Depping / Bachhuber (D/D), Volkswagen Tarek + 4.53 Min.
14. Henrard / Willis (B/GB), Volkswagen Tarek + 5.48 Min.
37. Kleinschmidt / Pons (D/I), Volkswagen Tarek + 14.52 Min.
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