Die Starterliste für die Rallye-Weltmeisterschaft 2003 nimmt, da Ford und Citroen jeweils ihren dritten Werksfahrer benannt haben, konkrete Formen an. Nachdem Carlos Sainz lange Zeit in Verhandlungen mit Hyundai stand, wechselte der zweifache Weltmeister dann doch zu Citroen. Hyundai wird Hauptsponsor Castrol zum Jahresende verlieren und in 2003 zumeist nur mit zwei Fahrzeugen permanent an den Start gehen. Dieses Budgetminus ist vermutlich auch der Hauptgrund, warum der erfolgreiche (aber nicht ganz günstige) Juha Kankkunen nicht mehr für das Hyundai-Team ins Lenkrad greift.
Nach Subaru und Ford sind Colin McRae und Carlos Sainz nun bei Citroen zum dritten Mal Teamkollegen. Gemeinsam mit dem aufstrebenden Franzosen Sebastien Loeb haben die Zitronen ein absolutes „Dreamteam“ unter Vertrag. Die wahrscheinlich einzige Chance, das seit zwei Jahren dominierende Peugeot-Team herauszufordern.
Ford hingegen setzt auf die Jugend. Neben den bereits seit Monaten feststehenden Markko Märtin und Francois Duval hat das „blue oval“ den 22jährigen Finnen Mikko Hirvonen verpflichtet. Hirvonen ist ein Schützling von Finnlands einflussreichstem Rallye-Manager Timo Jouhki, der unter anderem auch Juha Kankkunen und Tommi Mäkinen unter Vertrag hat. Hirvonen gilt als derzeit schnellster „young flying Finn“, schneller als Juuso Pykälistö, Kristian Sohlberg oder Jussi Valimäki. Ein absolutes Naturtalent, der sich sofort auf ein Fahrzeug „einschießen“ kann. „Bei ersten Testfahrten in Cumbria hat er absolut überzeugt“, lobt Ford-Teamchef Malcolm Wilson seinen neuen Piloten. Während Ford einen Nicht-ganz-letzten-Stand-Focus zur Verfügung stellt, übernimmt Jouhkis Firma Promoracing Fahrergehälter und andere Kosten.