Keramijt Singh wird versuchen, seinen Weltmeistertitel in der Gruppe N-Rallye-Weltmeisterschaft zu verteidigen. Wie in 2002, setzt der Malaysier auch in der kommenden Saison als einziger auf einen Proton Pert, ein Lizenzbau des Mitsubishi Lancer. Gruppe N-Vizeweltmeister Kristian Sohlberg, der sich mit Singh bis zum Finallauf einen spannenden Kampf geliefert hatte, möchte auf einen WRC wechseln und hat sich daher nicht in die Gruppe N-WM eingeschrieben.
Der frisch gebackene Super 1600-Weltmeister (JWRC) Daniel Sola hingegen wechselt in die Gruppe N-Weltmeisterschaft und wird mit Start-Nummer 52 einen Mitsubishi an den Start bringen. Ebenfalls aus der JWRC wechselt Giandomenico Basso in die WM der seriennahen Fahrzeuge. Neben den etablierten Ramon Ferreyros, Martin Rowe, Toshi Arai, Gustavo Trelles oder Marco Ligato kehren einige andere bekannte und/oder erfolgreiche Piloten auf die WM-Bühne zurück. Der mehrfache australische und neuseeländische Meister Possum Bourne plant mit einem neuen Subaru Impreza 03 eine komplette Saison. Ex-Europameister Krzystof Holowczyc und sein polnischer Landsmann Tomasz Kuchar dürfen sich ebenfalls entsprechende Hoffnungen machen. Altmeister Stig Blomqvist darf natürlich ebenso wenig fehlen wie Rückkehrer Hamed Al-Wahaibi.
Eingeschriebene Teilnehmer Gruppe N-WM 2003:
51 Keramjit Singh (MAL)
52 Daniel Sola (E)
53 Ramon Ferreyros (PE)
54 Toshi Arai (J)
55 Martin Rowe (GB)
56 Gustavo Trelles (ROU)
57 Giovanni Manfrinato (I)
58 Marco Ligato (RA)
59 Stefano Marrini (I)
60 Giandomenico Basso (I)
61 Janusz Kulig (PL)
62 Possum Bourne (NZ)
63 Luca Baldini (I)
64 Joakim Roman (S)
65 Stig Blomqvist (S)
66 Hamed Al-Wahaibi (OM)
67 Krzysztof Holowczyc (PL)
68 Tomasz Kuchar (PL)
69 Bob Colsoul (B)
70 Riccardo Errani (I)
71 Georgi Geradzhiev (BG)
72 Titi Aur (RO)
73 Stanislav Chovanec (CZ)
74 Fabio Frisiero (I)
75 Joaquim Gay (E)
76 Patrick Richard (CDN)
77 Alfredo de Dominicis (I)
78 Lukasz Sztuka (PL)
79 Fumio Nutahara (J)
80 Ricardo Bujalil (MEX)