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Events: Stärkster Auftakt - Der Spaß am Auto ist voll da!

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"Wir erleben ein Kontrastprogramm zum allgemeinen Stimmungstief" |
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| Mit power und fun ist die Essen Motor Show gestartet: Zum Auftakt der größten PS-Show des Jahres in Deutschland stürmten ca. 160.000 Autofans die Messe Essen - bisher insgesamt etwa 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die 35. Weltmesse für Motorsport, Tuning und Classics erlebte damit - inklusive des neuen zusätzlichen Fachbesucher- und Pressetages - ihren besucherstärksten Start. Und die Besucher ließen es nicht beim Bummeln und Staunen: Jeder zweite, so das Ergebnis einer Repräsentativ-Befragung, griff bereits auf der Messe zu, kaufte oder bestellte aus dem Angebot der 550 Aussteller.
Super-Stimmung setzt „Kontrapunkt“
Messechef Dr. Joachim Henneke: “Super Stimmung kennzeichnet die Messe. Wir erleben hier in den Messehallen ein geradezu fröhliches Kontrastprogramm zum allgemeinen Stimmungstief. Die Begeisterung für’s Automobil ist voll da.“ Bereits an den ersten Tagen setzte die Essen Motor Show damit den „Kontrapunkt“, den sich Prof. Dr. Bernd Gottschalk, Präsident des VDA – Verband der deutschen Automobilindustrie, in seiner Eröffnungsansprache gewünscht hatte: „Diese Messe wirkt wie ein Seismograf für die Stimmung rund um das Automobil.“
Und die zeigt sich auf der Essen Motor Show von ihrer besten Seite. Jeder dritte Besucher ist aktuell damit beschäftigt, einen Autokauf vorzubereiten. Davon wiederum die Hälfte will seine Kaufpläne kurzfristig in die Tat umsetzen.
Jeder zweite spart nicht am Auto
Für knapp die Hälfte der Besucher spielt die derzeitige konjunkturelle Situation keine Rolle, wenn’s um’s Auto geht: „Daran sparen wir nicht.“ So lassen sich über ein Drittel der Kaufentschlossenen ihr neues Auto mehr als 20.000 Euro kosten, jeder zehnte will über 50.000 Euro in sein neues Fahrzeug investieren. Für 60 Prozent steht bereits fest: „Mein neuer ist ein getunter.“
Weiter Aufwind für Tuning-Branche
Positive Signale also auch für die - in der Vergangenheit mit regelmäßigen Umsatz-Zuwächsen verwöhnte – Tuning-Branche, dass sie sich auf eine weitere positive Geschäftsentwicklung einrichten kann. Die Besucher der Essen Motor Show fahren voll drauf ab: Mehr als Dreiviertel von ihnen interessieren sich für Automobil-Tuning. Optisches, Leistungs- und Fahrwerkstuning sowie veredelte Innenausstattungen liegen nahezu gleichauf in der Gunst der Autofans.
Oldtimer in allen Preisklassen gefragt
Als guter Absatzmarkt erweist sich die Essen Motor Show auch wieder für Oldtimer und Klassische Automobile. Neue Freunde – und Käufer – fanden zum Beispiel eine BMW Isetta aus dem Jahre 1962 für 4.750 Euro, ein BMW 2002 Tii von 1969 für 14.500 Euro, ein Cadillac Phaeton aus dem Jahre 1904 für 48.000 Euro, ein Mercedes 300 SL von 1959 für 198.000 Euro oder der englische Sportwagen Cobra 427 von 1964, der für 348.000 Euro den Eigentümer wechselte. Neuer Trend: Tuning für Classics und Youngtimer, um sie alltagstauglicher und individueller zu machen.
Lob für Showbereiche
Top-Noten erteilen die Besucher den Showbereichen der Messe, in denen über 100 unbezahlbare, einzigartige Fahrzeuge im Blickpunkt stehen. Besonderes Lob erhalten die einmalige Präsentation zum Rallye-Sport, in der 25 Rallye-Fahrzeuge zu sehen sind, die Geschichte schrieben, sowie die Sonderschau „Automobil-Design“ mit 20 aktuellen Studien.
Neuer Großparkplatz setzt Meilenstein
Erstmals genutzt wurde am Wochenende der neue Messe-Großparkplatz P 10 an der Autobahn A 52 mit 3.000 Stellplätzen, der am Samstag und Sonntag bereits mittags voll belegt war. „Das war die wichtigste Service-Verbesserung für unsere Besucher in diesem Jahr, ein Meilenstein,“ so Messechef Dr. Joachim Henneke. Trotz einiger noch provisorischer Logistik-Lösungen fiel die Parkplatz-Premiere insgesamt sehr positiv aus. Henneke: „Vor allem die südlichen Stadtbereiche wurden deutlich entlastet.“
So konnte an diesem Wochenende aufgrund des neuen Parkplatzes auf die Einrichtung von Not-Parkflächen im öffentlichen Straßenraum verzichtet werden. Mit der Fertigstellung der weiteren 2.000 Stellplätze im Frühjahr kommenden Jahres, so Henneke, sei die Messe in der Lage, noch stärkere Besuchs-Spitzen abzufangen und die Belastung für die einzelnen Stadtgebiete und die Essener Bürger weiter zu reduzieren.
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