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Rallye WM: Sicherheit und optimierte Abläufe im Vordergrund

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Vom 23. bis 27. Juli 2003 gastiert die WRC in Deutschland |
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| Kaum ist der letzte Schotter-Meter der aktuellen Saison in der Rallye -Weltmeisterschaft absolviert, werfen die Pläne und Projekte des kommenden Jahres ihre weiten Schatten voraus: Zum zweiten Mal gastiert vom 23. bis 27. Juli 2003 die WRC bei der ADAC Rallye Deutschland. Nach der weitgehend positiven Resonanz im Debüt-Jahr bahnen sich für die weltmeisterliche Wiederholungstat Optimierungen in vielen Bereichen an: Eine ausgefeilte Strecken- und Zuschauerführung soll die Verkehrsbehinderungen minimieren, große Anstrengungen werden der nochmals verbesserten Zuschauersicherheit gelten. Schon jetzt können sich Fans außerdem ihre persönlichen Fan-Pakete zum Preis von 59 Euro sichern, die damit das ideale Weihnachtsgeschenk für jeden echten Motorsport-Fan darstellen.
“Unter dem Strich haben wir eine außerordentlich positive Resonanz bekommen”, freut sich Armin Kohl, Rallyeleiter der ADAC Rallye Deutschland nach dem ersten Rallye-WMLauf auf deutschem Boden. “Natürlich gab es aber auch viel sachlichen Input, den wir als wichtige Ergänzung unserer eigenen Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen für 2003 umsetzen.” Nach dem Ansturm von mehr als 225.000 Zuschauern bei der WM-Premiere gilt das Augenmerk dabei besonders den Zuschauern: Verkehrslenkung und Sicherheitsmaßnahmen werden nochmals verbessert. “Wir optimieren derzeit das Marshall-System und werden massive Aufwendungen für Schulungen vornehmen”, schildert Kohl. Nachdem beim WM-Debüt der Andrang an der Strecke so groß war, dass eine Wertungsprüfung (WP) sogar abgesagt werden musste, gilt es hier vor allem, für ein Gelingen der Kommunikation an der Strecke zu sorgen. Abschnittsleiter werden dazu im Vorfeld der Rallye 2003 von Verhaltenstrainern auf die Kommunikation mit großen Menschenmengen vorbereitet. Doch auch viele weitere Details, etwa die Kennzeichnung von Sperrzonen, wird optimiert – und das mit internationaler Unterstützung. Fred Gallagher, Rallyeleiter des WRC-Finales bei der Rally of Great Britain, ist von den deutschen Organisatoren als Berater in Sicherheitsfragen angesprochen worden. Damit sollen die Erfahrungen mit dem in dieser Saison in Großbritannien eingeführten ausgefeilten Sicherheitssystem auch für die deutsche WRC-Auflage erschlossen werden. Zusätzliches Know-how kommt von Seiten der Aktiven: “Einige Piloten, wie der amtierende deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle, haben uns angeboten, bei der Definition von Sicherheitsbereichen mitzuwirken”, freut sich Armin Kohl über die breite Unterstützung. “Und darauf werden wir auf jeden Fall zurück kommen – nach der Festlegung der WPs werden wir bei entsprechenden Besichtigungen die Go- und No-Go-Areas definieren”.
Optimierte Streckenführung und gestraffte Abläufe
Auch dem durch die überwältigende Zuschauer-Resonanz extremen Verkehrsaufkommen während der Rallyetage wird im kommenden Jahr Rechnung getragen. Statt der beim WM-Debüt absolvierten getrennten Etappen in den Mosel-Weinbergen, im Hunsrück und im Saarland wird die regionale Verteilung zeitlich und räumlich entzerrt: “Wir feilen derzeit an gemischten Etappen, die etwa Weinberg-WPs mit dem Truppenübungsplatz Baumholder kombinieren. So können wir in den drei Veranstaltungsregionen an mindestens zwei Tagen Programm bieten, was für die Fans mehr Komfort durch kürzere Anfahrten und für die Organisation eine Entzerrung der Verkehrssituation bedeutet”, schildert der Rallyeleiter der ADAC Rallye Deutschland. Auch die FIA-Vorgabe, bei WMLäufen nur noch einen Servicepark zu nutzen, spielt in diesem Zusammenhang eine Rolle. Die schon für das Jahr 2002 aufwändig präparierten Flächen am saarländischen Bostalsee werden im kommenden Jahr den zentralen Service der ADAC Rallye Deutschland aufnehmen. In Trier, wo weiterhin Rallye-Leitstelle, Parc fermé sowie Start- und Zielprozedur untergebracht werden, ist damit auch eine Entlastung der innerstädtischen Verkehrsadern zu erwarten. “Damit vermeiden wir Situationen, wie in diesem Jahr, als nach dem Ende der ersten Etappe an der Mosel gleichzeitig die Fans aus den Weinbergen sowie die Teilnehmer den Service-Park in Trier ansteuerten und ein Fußball- Spiel zusätzliche Zuschauermengen anzog”, so Kohl. Ein weiterer Vorteil des Agierens mit einem einzigen Service: Die kompetenten Mannschaften aus den beiden Serviceparks diesen Jahres können nun an einem einzigen Ort konzentriert werden.
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