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Rallye WM/RAID: Mitsubishi strukturiert Motorsportbereich um

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Die Rallye und Marathon Einsätze werden künftig zentral aus Deutschland gesteuert |
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| Weltweit im Motorsport an der Spitze zu stehen, ist eine große Herausforderung, der sich Mitsubishi seit Jahren erfolgreich stellt. Um auch zukünftig auf der Überholspur zu fahren, strukturiert die Mitsubishi Motors Corporation (MMC) zusammen mit Mitsubishi Motor Sales Europe (MMSE) den Motorsport-Bereich bis Sommer 2003 neu. „Ziel ist es, noch bessere Ergebnisse zu erzielen und diese im Sinne unserer Marke nachhaltiger an die Außenwelt zu transportieren“, erklärte Mitsubishi Entwicklungsvorstand Ulrich Walker.
Die neue Motorsport-Abteilung, die vorerst MMSP heißt, hat ihren Sitz in Trebur bei Frankfurt und wird von Sven Quandt (46) geleitet. Der Deutsche hat mit dem Geländewagen-Spezialisten GeCo-Raid bedeutende wirtschaftliche und motorsportliche Erfolge erzielt. So gewann er im Mitsubishi Pajero 1998 die T1-Kategorie im Marathon-Weltcup.
Die umfangreiche Zuständigkeit von MMSP beinhaltet neben der Motorsport-Entwicklung unter anderem die wichtigen Bereiche Rallye-Weltmeisterschaft und Marathon-Sport. Davon unabhängig behält das Rallye-WM-Team seinen Sitz in Großbritannien, die Marathon-Sparte in Frankreich. Dank MMSP sollen aber Synergie-Effekte beider Teams besser genutzt werden. In der neuen Zentrale laufen alle Informationen zusammen. „Durch die neue Struktur können wir schneller wichtige Entscheidungen treffen“, erklärt Sven Quandt. Geplant ist auch eine gezielte Nachwuchsförderung in Form eines Junior-Teams.
Die europäischen Motorsportabteilungen, die bislang jeweils national unter dem Mitsubishi eigenen Motorsport-Label „Ralliart“ firmieren, werden Schritt für Schritt in MMSP integriert. Ralliart Germany wird von Beginn 2003 an zu MMSP gehören, Frankreich, Italien und Spanien folgen nach und nach. Ziel ist es, den Kundensport mit den Modellen Mitsubishi Carisma/Lancer und Pajero zukünftig von Trebur aus zu steuern.
Zusätzlich wird MMSP zukünftig straßenzugelassene Mitsubishi Sport-Modelle entwickeln. Etwa 1000 dieser Mitsubishi „High Performance Vehicles“ (HPV) sollen ab 2004 in Europa verkauft werden.
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