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2002-11-22 11:30:57 - ks
Rallye WM: Ford Deutschland für 2003 kein eigenes Auto

(c) ks design
Ford konzentriert sich 2003 auf die Rundstrecke
Ford-Pilot Armin Kremer zieht auch mit einigem Abstand ein durchaus zufriedenes Fazit der Rallye Großbritannien. „Dieser 14. Platz in den Wäldern rund um Cardiff war ein versöhnlicher Abschluss für unsere sechs Einsätze in der Rallye-WM 2002“, sagte der Mecklenburger nach der Rückkehr aus Wales. Der Rallye-Europameister von 2001 und sein Beifahrer Dieter Schneppenheim hatten sich bei der Rallye Großbritannien in ihrem Ford Focus RS WRC mit 40 anderen World Rally Cars gemessen und das beste Saisonergebnis herausgefahren. „Es war toll, dass uns die Ford-Werke AG in diesem Jahr die Möglichkeit gegeben hat, WM-Luft zu schnuppern“, resümierte Kremer. „Man muss allerdings feststellen, dass es angesichts der derzeitigen Trainingsmodalitäten in der Rallye-WM nur möglich ist unter die Top Ten zu fahren, wenn man den entsprechenden WM-Lauf vorher mehrfach absolviert hat.“

„Armin Kremer hat in dieser Saison bei allen seinen WM-Läufen und besonders bei der Rallye Deutschland bewiesen, dass er mit der Rallye-Weltelite mithalten kann“, betonte Ford-Sportchef Eberhard Braun. „Armin und sein Copilot Dieter Schneppenheim waren hervorragende Botschafter für den internationalen Rallyesport in Deutschland. Das Konzept, deutsche Fahrer mit einem deutschen Team unter der Flagge von Ford Köln bei ausgesuchten WRC-Rennen starten zu lassen, hat für überwältigende Medienpräsenz gesorgt. Dafür möchten wir den beiden Piloten und dem Einsatzteam von Erwin Weber danken und speziell Armin Kremer alles Gute für seine weitere sportliche Laufbahn wünschen.“

Das Unternehmen wird in der Saison 2003 auf den Einsatz eines eigenen Fahrzeugs zusätzlich zum Engagement von Ford Rallye Sport in der Rallye-WM verzichten und sich voll auf den nationalen Rundstreckensport konzentrieren. „Unsere motorsportliche Priorität liegt bei den Aktivitäten im erfolgreichen und expandierenden Veranstaltungskonzept BERU Top 10“, erklärt dazu Eberhard Braun, „wo wir im kommenden Jahr als Titelverteidiger in der Deutschen Tourenwagen Challenge (DTC) und mit dem neuen Markenpokal Ford Fiesta ST Cup antreten.“ Nach Top-Drei-Gesamtplatzierungen von Ford-Focus-Piloten in den vergangenen Jahren hatte Thomas Klenke mit dem neuen Ford Focus ST 170 die DTC 2002 für das Kölner Unternehmen gewonnen. Der Ford Fiesta ST Cup mit dem dreitürigen Ford Fiesta der vierten Generation löst den Ford Puma Cup ab, der vier Jahre lang Maßstäbe im Markenpokal-Motorsport gesetzt hat.


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