Nicht im Ziel beim Finale, aber zufrieden mit der Saison: Niki Schelle
Der Spanier Daniel Sola ist neuer Junior-Rallye-Weltmeister. Dank seinem dritten Saisonsieg konnte der Citroen Saxo-Pilot die Nachfolge von Sebastien Loeb antreten. Sola bewies einmal mehr, dass er auf allen Belägen und bei allen Witterungen bestens zu Recht kommt und in dieser Saison der kompletteste Fahrer im Rahmen der JWRC war. Bei fünf von sechs Läufen holte der Spanier WM-Punkte, nur beim Auftakt mußte er nach Kupplungschaden aufgeben. Und als einziger Pilot fuhr Sola bei allen sechs Saisonläufen mindestens eine WP-Bestzeit heraus!
Beim Saisonfinale der JWRC in den Wäldern rund um Cardiff in Wales bremsten technische Probleme und Reifenschäden den Italiener Andrea Dallavilla, der als einziger noch Sola hätte abfangen können. Doch mit über sechs Minuten Rückstand wurde Dallavilla nur sechster. Gleichzeitig aber auch letzter, denn allen anderen Teams fielen aus. So auch Gwyndaf Evans, dessen starke Leistung am Volant des MG ZR unbelohnt blieb. Auf Rang vier liegend streikte in der drittletzten Prüfung die Technik und der walisische Schulbusfahrer konnte sein Heimspiel nicht zu Ende fahren.
Für die ersten JWRC-Punkte des Opel Corsa sorgte Niall McShea. Mit knapp drei Minuten Rückstand wurde der Brite zweiter für Giandomenico Basso im besten Fiat Punto. Dank dem vierten Platz bei der RAC-Rallye rückte der Finne Janne Tuohino auf den dritten WM-Rang vor. Überraschungsmann Niki Schelle sah zwar nicht das Ziel in Cardiff, freute sich aber dennoch mächtig über insgesamt fünf WM-Punkte mit dem unterlegenen Suzuki Ignis und WM-Rang acht.
Endergebnis nach 17 Prüfungen:
1. Sola/Romani (Citroen Saxo) 4:03.06,6 Stunden
2. McShea/Orr (Opel Corsa) + 2.59,3 Min.
3. Basso/Pirolla (Fiat Punto) + 3.19,6 Minuten
4. Tuohino/Vihavainen (Citroen Saxo) + 4.07,6 Min.
5. Valimäki/Gardemeister (Citroen Saxo) + 5.27,8 Min.
6. Dallavilla/Bernacchini (Citroen Saxo) + 6.20,2 Min.
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