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Rallye WM: Die richtige Welt beginnt ab Platz zwei

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Pech für Valentino Rossi beim Rallye-Debüt |
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| Marcus Grönholm fährt weiterhin in einer anderen Welt: der bereits als Weltmeister feststehende Finne dominiert die RAC-Rallye in Wales nach Belieben und hat nach sieben von 17 Wertungsprüfungen bereits einen komfortablen Vorsprung von fast einer Minute herausgefahren. Hinter dem Peugeot-Piloten tobt allerdings der Kampf um Platz zwei, wobei mehr als ein halbes Dutzend Fahrer teilweise nur durch Zehntel auf den einzelnen Prüfungen getrennt werden.
Petter Solberg ist nach der ersten Etappe „best of the rest“, knapp vor den beiden Ford-Piloten Marko Märtin und Carlos Sainz. Harri Rovanperä im zweiten Peugeot liegt auf Rang fünf vor Solberg-Teamkollegen Tommi Mäkinen. Pech hatten die beiden Lokalmatadore Colin McRae und Richard Burns. Während der Ford-Pilot einen Abzweig verpasste und rund eine Minute verlor, büßte der entthronte Weltmeister erst Zeit bei einem Graben-Aufenthalt und anschließend aufgrund eines beschädigten Auspuffs als Folge des Unfalls ein. Bis zum Etappenziel konnten die beiden Briten auf die Ränge sieben und acht vorfahren.
Fast alle anderen Piloten hatten auf den schmierigen und glatten Waldwegen auch so ihre Probleme. Sogar Marcus Grönholm war dreimal neben der Piste. Nicht mehr mit von der Partie ist Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi, der in einer leichten Linkskurve rückwärts in einen Graben rutschte und mangels Zuschauern sich nicht befreien konnte. Bester deutschsprachiger Pilot ist Armin Schwarz (Hyundai) auf Rang 13.
Einen rabenschwarzen Tag erlebte das Suzuki-Team in der Junior-Weltmeisterschaft. Kazuhiko Niwa versenkte seinen Ignis S1600 in der zweiten Prüfung, während Niki Schelle und auch Juha Kangas in der dritten Prüfung die Straße ausging. Als Führender der Super 1600-Fahrzeuge sah der Finne Janne Tuohino im Citroen Saxo die Zielrampe in Cardiff. Im Kampf um den Titel hat nach dem ersten Tag der Italiener Andrea Dallavilla bessere Karten gegenüber dem Spanier Daniel Sola, der wegen eines Reifenschadens rund 30 Sekunden einbüßte. Sven Haaf (Opel Corsa) verlor bei einem Überschlag rund sieben Minuten und fiel auf den 14. und letzen Rang zurück.
Ergebnis nach 7 von 17 Prüfungen:
1. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 206) 1:07.06,6 Stunden
2. Solberg/Mills (Subaru Impreza) + 48,3 Sekunden
3. Märtin/Park (Ford Focus) + 51,0 Sek.
4. Sainz/Moya (Ford Focus) + 1.04,9 Minuten
5. Rovanperä/Pietilainen (Peugeot 206) + 1.44,9 Min.
6. Mäkinen/Lindström (Subaru Impreza) + 1.48,6 Min.
7. C.McRae/Ringer (Ford Focus) + 1.59,5 Min.
8. Burns/Reid (Peugeot 206) + 2.01,4 Min.
9. Loeb/Elena (Citroen Xsara) + 2.13,8 Min.
10. Loix/Smeets (Hyundai Accent) + 2.51,3 Min.
11. Kankkunen/Repo (Hyundai Accent) + 2.56,5 Min.
12. Mark Higgins/Thomas (Ford Focus) + 2.57,4 Min.
13. Schwarz/Hiemer (Hyundai Accent) + 3.25,3 Min.
Wichtige Ausfälle:
WP 5: Blundell/McKenzie (MG ZR) Motorschaden
WP 3: Dale/Bargery (Mitsubishi Lancer) Käfig gebrochen nach Unfall in WP 2
WP 2: Rossi/Cassina (Peugeot 206) Unfall
Super 1600 (Junior-Weltmeisterschaft):
1. Tuohino/Vihavainen (Citroen Saxo) 1:18.03,7 Stunden
2. Dallavilla/Bernacchini (Citroen Saxo) + 10,4 Sekunden
3. McShea/Orr (Opel Corsa) + 16,1 Sek.
4. Sola/Romani (Citroen Saxo) + 32,8 Sek.
5. Evans/Patterson (MG ZR) + 50,5 Sek.
6. Valimäki/Tero Gardemeister (Citroen Saxo) + 1.03,5 Minuten
Wichtige Ausfälle:
WP 6: Duval/Fortin (Ford Puma)
WP 6: Rowe/Wood (Ford Puma)
WP 3: Kangas/Laaksonen (Suzuki Ignis) Unfall
WP 3: Schelle/Geilhausen (Suzuki Ignis) Unfall
WP 2: Niwa/Ideue (Suzuki Ignis) Unfall
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