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F3: Bestzeit im ersten Qualifying für Matsuura

Der Auftakt zum 49. Macau Grand Prix ist aus Sicht der Int. Deutschen Formel-3-Meisterschaft gelungen! Kousuke Matsuura, Vizemeister in Deutschland, schlug in der allerletzten Runde des ersten Qualifikationstrainings zu: mit 2:15.768 Minuten fuhr der Japaner die schnellste Runde des 29-köpfigen Starterfeldes. Matsuura war damit im Dallara 3/02 Opel-Spiess des italienischen Prema Powerteams über 8-Zehntel schneller als sein Landsmann Yuji Ide.
"Ich habe längst noch nicht alles gegeben", tritt Matsuura bei seinem zweiten Macau-Einsatz sehr selbstsicher auf. "Morgen geht es im Abschlusstraining bestimmt noch um einiges schneller. Ich liebe diesen Kurs hier und bin mir sicher, dass Prema mir ein fantastisches Auto zur Verfügung stellen wird." Der 23-Jährige ist auf dem 6,12 Kilometer langen und sehr gefährlichen Stadtkurs in seinem Element: "Man muss hier hoch konzentriert ans Werk gehen. Schon der kleinste Fehler endet in den Leitplanken. Fast hätte ich auf meiner letzten Runde die Hafenmauer berührt."
Dass mit Kousuke Matsuura im Feld der weltbesten Formel-3-Piloten zu rechnen ist, verdeutlicht auch die Tatsache, dass der Japaner seine Bestzeit auf gebrauchten Reifen erzielen konnte. "Den zweiten Reifensatz heben wir für das Abschlusstraining auf, das in der Regel um einiges schneller ist", erklärte Angelo Rossin, der Teamchef des Prema Powerteams.
Das 45-minütige erste Qualifying musste 12 Minuten vor Schluss abgebrochen werden, da zwei havarierte Monoposti zu bergen waren. Seinen ersten Crash hatte auch schon Vitantonio Liuzzi, der im freien Training übersteuernd in die Leitplanken rutschte.
Technikseminar in Macau
Die Int. Deutsche Formel-3-Meisterschaft hat auch in China einen sehr guten Ruf. Im Rahmen des 49. Macau Grand Prix fand ein Technikseminar statt, das von Karl-Heinz Stegner, permanenter Techniker der Formel 3 in Deutschland, mitbestimmt wurde. Am Samstag und Sonntag vor dem Rennen trafen sich 28 Techniker aus Taiwan, Hongkong, USA, Australien und Macau, um in die speziellen Aufgaben des Monoposti-Sports eingewiesen zu werden. Die FIA wurde vom Automobilklub Macau gebeten, dieses Seminar zu veranstalten. Dabei ging es nicht nur um den Aufbau der Organisation, sondern vor allem um die Sicherheit. Motoren wurden vermessen, Brennräume ausgelittert und Kompressionsverhältnisse berechnet. Seit 1995 ist Karl-Heinz Stegner als permanenter Kommissar in der Int. Deutschen Fomel-3-Meisterschaft verantwortlich. Den Macau Grand Prix begleitet der Nürnberger seit 1996.
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