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2002-11-02 14:15:28 - ks
Raid: Neuer Mitsubishi Pajero Evolution auf Anhieb siegreich

Der neue Pajero Evolution war Schnellster in sämtlichen Tageswertungen
Stéphane Peterhansel und Beifahrer Jean-Paul Cottret sorgten für einen Sieg des Mitsubishi Pajero Evolution beim allerersten Wettbewerbseinsatz. Die beiden Franzosen gewannen überlegen mit einer Gesamtfahrtzeit von 15:21.01 Stunden die UAE Desert Challenge, den achten und letzten Lauf zum Marathon-Weltcup 2002. Der neue, auf einem Gitterrohrrahmen aufbauende Mitsubishi Pajero Evolution war Schnellster in sämtlichen Tageswertungen der über insgesamt 1.490 km Wertungsprüfung führenden Marathon-Veranstaltung. Peterhansel verbesserte sich mit seinem zweiten Saisonsieg auf den zweiten Platz in der Weltcup-Gesamtwertung, obwohl er nur bei vier von acht Rallyes am Start war. „Jetzt bin ich bereit für die Dakar“, sagte der 37-Jährige, der die legendärste aller Wüsten-Rallyes bereits sechs Mal auf dem Motorrad gewonnen hat, beim Finale im Ziel in der historischen Altstadt von Dubai.

Schnellster auf der vierten und letzten Tagesetappe der über insgesamt 1.490 km führenden Wüsten-Rallye in den Vereinigten Arabischen Emiraten war wie bereits am Vortag Peterhansels Teamkollege Hiroshi Masuoka. Der Japaner, Sieger der zurück liegenden Rallye Dakar, und sein deutscher Beifahrer Andreas Schulz benötigten im Mitsubishi Pajero Evolution 3:41.15 Stunden für die 405 km lange Wertungsprüfung im Süden von Dubai – fuhren also mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 110 km/h. „Als Höchstwert hatten wir 191 km/h auf dem Tacho“, erzählte Masuoka. „Die letzte Etappe war praktisch ein einziger Vollgas-Test.“ Masuoka/Schulz gewannen insgesamt zwei Etappen, sind wegen eines Problems mit der Ölkühlung des Hinterachsdifferenzials aber bereits am zweiten Tag der Rallye in der Gesamtwertung zurückgefallen.

Gesamtrang zwei erzielte Mitsubishi-Werkspilot Jean-Pierre Fontenay mit Beifahrer Gilles Picard im bewährten Mitsubishi Pajero. „Wir hatten eine vom Start bis ins Ziel problemfreie Rallye“, sagte der Franzose, der sich ein vier Tage dauerndes Duell mit seinem italienischen Teamkollegen Miki Biasion lieferte. Der ehemalige Rallye-Weltmeister musste sich mit Beifahrer Tiziano Siviero schließlich knapp geschlagen mit Rang drei zufrieden geben. „Die Fahrtechnik in der Wüste ist etwas ganz Spezielles“, sagte Biasion, der sein Automobil-Debüt im Marathon-Sport bei Mitsubishi erlebte. „Aber ich habe mich jeden Tag besser mit meinem Auto zurecht gefunden und bin sehr zuversichtlich, dass wir bei der Rallye Dakar ein Wort im Kampf um den Sieg mitreden können.“

Mehr als zufrieden zeigte sich Mitsubishi-Teamchef Dominique Serieys mit dem Dreifacherfolg seiner Mannschaft bei der UAE Desert Challenge. „Eine voll und ganz gelungene Generalprobe für die Rallye Dakar im Januar 2003“, fasste der Franzose zusammen. „Wir werden dort mit exakt den selben Teams antreten – zwei Mitsubishi Pajero Evolution für Stéphane Peterhansel und Hiroshi Masuoka sowie für Jean-Pierre Fontenay und Miki Biasion zwei seriennahe Mitsubishi Pajero in der Version, die die Dakar in diesem Jahr gewonnen hat.“ Start zur Rallye Dakar 2003 ist am 1. Januar im südfranzösischen Marseille, das Ziel wird am 19. Januar in Sharm-el-Sheik (Ägypten) am Roten Meer erreicht.

Vorläufiges Endergebnis UAE Desert Challenge 2002 (4. Tagesetappe über 405 km; 1.490 km insgesamt): 1. Peterhansel/Cottret (F/F), Mitsubishi Pajero Evolution, 15:21.01 Stunden 2. Fontenay/Picard (F/F), Mitsubishi Pajero + 42.20 Minuten 3. Biasion/Siviero (I/I), Mitsubishi Pajero + 49.43 Minuten 4. Al-Hemali/Malik (UAE/UAE), Nissan Patrol + 4:22.06 Stunden 5. Powell/Richards (GB/GB), Landrover Defender + 4:46.06 Stunden


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