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ETCC: Volvo zieht sich aus der EM zurück

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Volvo scheut die hohen Kosten in der ETCC |
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| Die Volvo Car Corporation hat sich zur Einstellung ihrer werksseitigen Motorsport-Aktivitäten in der Tourenwagen-Europameisterschaft und der Schwedischen Tourenwagen-Meisterschaft entschlossen. Der Rückzug liegt in der Tatsache begründet, dass grosse finanzielle Investitionen nötig gewesen wären, um in der nächstjährigen Saison mit neuen und konkurrenzfähigen Autos an den Start zu gehen.
Als Volvo vor acht Jahren in die Britische Tourenwagen-Meisterschaft BTCC eingestiegen ist, stand dahinter die Überlegung, den Ruf der Marke als Hersteller von Autos zu stärken, die nicht nur für ihre hohen Sicherheitsstandards, sondern auch für ihre Dynamik und ihre herausragenden Fahreigenschaften bekannt sind. Der Motorsport ist ein logisches Element in der Strategie eines jeden Herstellers, aber das Engagement auf der Rennstrecke muss fortlaufend auf das Verhältnis zwischen den auftretenden Kosten und dem dadurch erzielten Effekt untersucht werden. "Für die nächste Saison hätten wir hohe Investitionen tätigen müssen, um neue Autos zu bauen und in den beiden Serien einzusetzen", erklärt Olle Axelson, der Direktor für Öffentlichkeitsarbeit bei der Volvo Car Corporation in Göteborg.
Der Ausstieg aus der Tourenwagen-EM und der Schwedischen Tourenwagen-Meisterschaft, die im nächsten Jahr erstmals nach dem in der EM gültigen technischen Reglement ausgetragen wird, bedeutet allerdings keinen vollständigen Abschied von Volvo aus dem Motorsport. Den schwedischen Markenpokal Volvo S60 Challenge wird es ebenso weiter geben wie die Privatfahrer-Wertung Volvo Original Cup, in dem seit zehn Jahren mehr als 100 Privatiers auf der Rundstrecke, im Rallycross und in der Rallye mit Volvo Modellen Motorsport betreiben.
Auch die vom Team Mühlner Motorsport in Eigenregie durchgeführten Einsätze in der Deutschen Langstreckenmeisterschaft und beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring sind von der Entscheidung nicht betroffen. Mühlner setzt seit diesem Jahr mit Erfolg zwei selbst entwickelte Volvo S60 2.5 ein, die am Samstag beim Vier-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife ihren ersten Sieg erzielen konnten.
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