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2002-10-23 15:08:25 - ks
Rallye DM: Rallye-Action pur beim Saisonfinale

"Endlich wieder Schotter", freut sich Schleimer
Bei der ADAC 3-Städte-Rallye geht am kommenden Wochenende (25. ­ 26. Oktober 2002) die DRM-Saison zu Ende. Auf die Fans wartet dabei ein Rallye-Fest erster Klasse: Die Aufwertung der Schotter-Party zum Europameisterschaftslauf mit Koeffizient 10, zwei Tageswertungen und damit doppelte DRM-Punkte sowie eine höchst illustre Schar ausländischer Starter versprechen einen actionreichen Saison-Ausklang. Denn rund um Straubing geht es um den zweiten Rang hinter dem vorzeitig gekürten Meister-Duo Matthias Kahle / Peter Göbel (Skoda Octavia WRC). Sowohl der noch amtierende Vize Hermann Gaßner und Markenkollege Sandro Wallenwein (beide Mitsubishi Carisma) als auch die bereits als Junior-DM-Sieger feststehenden Sven Haaf / Michael Kölbach (Citroën Saxo Super 1600) haben noch Chancen.

"Nach einem Blick in die Starterliste stieg meine Stimmung. Ich reise als Tabellenzweiter nach Bayern, war aber ursprünglich skeptisch, ob mir überhaupt noch eine Chance bleibt, mit einem zweiradangetriebenen Fahrzeug auf Schotter um diese Meisterschaftsposition zu kämpfen", beschreibt Haaf die Ausgangssituation. "Nun sind so viele Skandinavier am Start, dass meine Verfolger eine Menge Konkurrenz in ihrer Klasse erhalten. Falls die Nordeuropäer dominieren, gehen den Deutschen potenziell Punkte in der Klassenwertung verloren, und sie können nicht mehr unbedingt von ihren Traktions- und Leistungsvorteilen auf Schotter profitieren." Doch auf starke Konkurrenz ­ alleine 20 Teams aus Schweden und Finnland bereichern das Feld ­ muss sich auch Haaf einstellen: "Ich unterschätze meine Gegner allerdings nicht, vor allem Kosti Katajamäki dürfte auf diesem Terrain stark sein. Trotzdem habe ich mir zwei Siege in der Tageswertung meiner Klasse als Ziel gesetzt. Vielleicht gelingt es mir damit, den Vizetitel zu erringen."

Schleimer: "Fahrer bekommen leuchtende Augen"
Über 220 WP-Kilometer, ein Großteil davon über Schotter ­ die 3-Städte-Rallye ist für Fans und Fahrer gleichermaßen attraktiv. "Endlich wieder Schotter", freut sich etwa Christoph Schleimer (Opel Corsa Super 1600). "Die Prüfungen sind breit, schnell und selektiv und traditionell sind auch viele Zuschauer vor Ort." Für ihn und seine Kollegen stehen zwei Tage mit unterschiedlichen Ansprüchen auf dem Programm: Das Warm-up am Freitag (61 WP-Kilometer) ist wichtig, da schon hier volle Punkte für eine Tagesetappe vergeben werden. "Eine gute Fahrwerksabstimmung und die richtige Reifenwahl sind dabei besonders wichtig", so der Opel-Youngster. Dunkelheit und abendliche Nebelbänke stellen zusätzlich hohe Anforderungen. Die 168 WP-Kilometer der zweiten Tagesetappe sind der Hauptgrund zur Vorfreude in Piloten-Kreisen: "Besonders Oberhinkofen und Metting sind Klassiker ­ beim Gedanken an diese Schotter-Prüfungen bekommt jeder Fahrer in Deutschland leuchtende Augen", so Schleimer.

Der Meister als Miniatur
Gerade rechtzeitig zum DRM-Finale gibt es für Rallye-Fans ein Top-Souvenir: Der Skoda Octavia WRC ist nun auch als Modell im Maßstab 1:43 im DRM-Design der vorzeitigen Titel-Gewinner Matthias Kahle / Peter Göbel erhältlich. Für Rallye-Fans kann der siebte Meisterschaftslauf damit die perfekte Gelegenheit sein, sich das Meisterauto 2002 samt Original-Unterschrift zu sichern.

Starke Junioren zu Gast
Eine Woche nach dem Finale zum ADAC Rallye Junior Cup gehen die schnellsten Youngster erneut auf die Piste: Der Gesamtsieger Ronny Amm, (Citroën Saxo VTS) sowie Cup-Vize Vladan Vasiljevic (VW Polo Gti) und der Drittplatzierte, Maik Steudten (Citroën Saxo VTS), starten auf Einladung des ADAC und können beim DRM-Finale nochmals ihr Können demonstrieren.


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