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F1: Willi Weber in Schwarzarbeiter-Affäre verstrickt

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Weber ist Präsident des "Motor Fun S.L." auf Mallorca |
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| Michael Schumachers Manager Willi Weber ist auf Mallorca in eine Schwarzarbeiter-Affäre verstrickt. Wie das Hamburger Magazin stern in seiner neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe berichtet, hat die "Motor Fun S.L.", deren Präsident Willi Weber ist, bei Bauarbeiten am Motodrom bei Llucmajor auf der Ferieninsel monatelang illegal Polen arbeiten lassen. Sie sollten die heruntergekommene Rennstrecke säubern und renovieren. "Motor Fun" will hier Formel-1-Tests, Motorsport oder TV-Shows veranstalten.
Die 60 polnischen Arbeiter wurden laut stern am 26. Juni eingeflogen und in Armeezelten untergebracht, Versicherungsschutz gab es keinen. Zwei Polen verletzten sich während der Arbeiten, einer davon nach einem Sturz lebensgefährlich. Einige der Polen erhielten nach dem stern-Bericht bislang überhaupt keinen Lohn.
Auch der Umweltschutz blieb auf der Strecke: Wie der stern berichtet, wurden 1000 Altreifen, außerdem Altöl, Schrott, Stahlbeton und Alt-Asphalt auf dem Gelände der Rennbahn verbuddelt.
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