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Rallye nat.: Rainer Keck dominiert in Daaden

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Hirsch / Weiper büßten fast eineinhalb Minuten ein |
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| Überlegener Gesamtsieger der ADAC-Rallye Siegerland-Westerwald, wie immer ausgetragen auf dem Truppenübungsplatz Daaden, wurde Rainer Keck am Steuer seines Ford Escort Cosworth. Nach 36,1 Bestzeit-Kilometern hatte Keck zusammen mit Beifahrer Stefan Hab fast eineinhalb Minuten Vorsprung auf die Markenkollegen Joachim Hirsch/Ulrich Weiper. Keck nahm die sechs Wertungsprüfungen (=36,1 Kilometern) mit Start-Nummer 1 in Angriff und sollte diese Position bis ins Ziel nicht mehr abgeben. Auf allen Prüfungen fuhr Keck die Bestzeit, selbst der „nationale Dominator“ Frank Färber im Gruppe N-Mitsubishi Carisma und Schotter-Fetischist Manfred Böhmer in einem weiteren Ford Escort Cosworth bissen sich die Zähne an diesen Zeiten aus. Während sich Böhmer bei einem Abflug in die Bäume nur die Fahrzeugseite beschädigte und schließlich noch als Gesamt-Siebter gewertet wurde, mußte Färber auf dem Weg von der letzten Prüfung zum Ziel aufgeben.
Schnellster Nicht-Allradler und Gesamt-Dritter wurde Willi Stumpf im BMW M3 E30. „Dä Stumpf-Willi“ begeisterte die zahlreichen Fans mit atemberaubenden Dirftwinkeln am Steuer des Ex-Kleinwächter BMW M3. Dem Saarländer fehlten im Ziel ganze 0,9 Sekunden zum zweiten Platz! Ähnlich knapp ging es in der Gruppe F bis 2000 ccm zu, wo Uwe Kiehm (Opel Kadett C) etwas überraschend das Tempo von Wolfgang Köck (Opel Ascona) mitgehen konnte und sogar zeitweise führte. Erst auf der letzten Prüfung zog Köck vorbei, holte sich den Klassensieg und wurde Gesamt-Vierter. Der Nordhesse Markus „Schmitti“ Schmidt landete mit seinem Ford Escort Mk2 RS 2000 auf dem dritten Klassenrang vor den beiden seriennahen BMW 318iS von Thomas Kleinwächter und dessen Teamkollegen Sven Hasselbach. Vor allem Kleinwächter zog einmal mehr alle Register seines Könnens und erhielt viel Applaus.
Die Gruppe F bis 1600 ccm begann mit einem Paukenschlag: Peter Verhorst markierte in seiner betagten Toyota Corolla AE86 die erste Bestzeit. Doch die Konkurrenz wurde spätestens in WP zwei wach und reichte den Moerser durch. Kay Ruck im VW Golf hatte am Ende die Nase vorn vor DM-Pilot Holger Knöbel im VW Polo und Uwe Kriegeskotte im Seat Ibiza, dessen ausfallreiche Saison somit ein kleines Happy-End fand. Hinter Stefan Schwarz (Toyota Corolla) wurde Verhorst noch guter fünfter, viel mehr als sich der Heizungsinstallateur vor dem Start ausgerechnet hatte. In der Gruppe F bis 1300 ccm siegten einmal mehr die Lembke-Brüder mit ihrem VW Polo mit über einer Minute Vorsprung auf Achim Wolf (VW Polo).
Endergebnis nach 6 Wertungsprüfungen:
(127 Teilnehmer / 103 gewertet)
1. Keck/Hab (Ford Escort Cosworth) 20:32,5 Minuten (1. Gruppe F über 2000 ccm)
2. Hirsch/Weiper (Ford Escort Cosworth) + 1.28,7 Min.
3. Stumpf/Maysenhölder (BMW M3) + 1.29,6 Min.
4. Köck/Schubert (Opel Ascona) + 1.48,1 Min. (1. Gruppe F bis 2000 ccm)
5. Kiehm/Ziebuhr (Opel Kadett C) + 1.52,1 Min.
6. Keen/Krieger (Lancia Delta Integrale) + 1.52,3 Min.
7. Böhmer/Heinrich (Ford Escort Cosworth) + 1.52,4 Min.
8. Schiffmann/Matejka (Opel Ascona B) + 1.59,1 Min.
9. Schmidt/Weidauer (Ford Escort RS 2000) + 2.05,1 Min.
10. Shimamura/Kopp (Subaru Impreza) + 2.11,1 Min. (1. Gruppe N)
20. Ruck/Ossenberg (VW Golf GTi) + 2.42,1 Min. (1. Gruppe F bis 1600 ccm)
21. Lembke/Lembke (VW Polo) + 2.45,6 (1. Gruppe F bis 1300 ccm)
34. Schmitt/Baumann (Opel Vectra A) + 3.26,5 Min. (1. Gruppe G3)
41. Löffel/Bienroch (Nissan Sunny) + 3.39,7 Min. (1. Gruppe G1)
42. Schlapbach/Bossmann (Opel Manta) + 3.40,7 Min. (1. Gruppe G4) |  |