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Clio RS Cup: Grunert verteilte erneut keine Geschenke

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Siebter Sieg im achten Rennen für Grunert |
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| Achtes Rennen, siebter Sieg: Auch beim Finallauf zur Renault Clio Speed Trophy zeigte der längst als Meister feststehende Sebastian Grunert eine glänzende Kür. Der Otzberger fuhr erneut als Erster über die Ziellinie und saß phasenweise sogar den deutlich leistungsstärkeren Clio V6 im Nacken.
Wahre Champions wissen stets, wie sie das Beste aus schwierigen Situationen herausholen können – so wie Sebastian Grunert, in diesem Jahr der dominierende Fahrer im Clio RS Cup. Als Zweitplatzierter wartete der Pilot des MRS-PC-Service-Teams geduldig auf die Gelegenheit, um den Führenden Thomas Mühlenz noch abzufangen. “Ich hatte den Start verpennt”, bekannte der frisch gekührte Clio RS-Meister. Doch als Mühlenz einigen rauflustigen Clio V6-Piloten aus dem Weg gehen musste, um schlichtweg einen Unfall zu vermeiden, nutzte Grunert die Gunst der Stunde und übernahm die Spitze. “Zunächst kam ich an Johnny Hauser nicht vorbei, bis ich ihn auf der Start-Ziel-Geraden überholen konnte. Dann gelang es mir, auch an Thomas vorbeizuziehen. Das Auto lief einfach super. Mein Team hat perfekt gearbeitet.”
Mühlenz, der sich im Abschlusstraining die Pole Position erkämpft hatte, sah die Vorgänge naturgemäß etwas weniger gelassen. “Ich musste den vor mir fahrenden V6-Piloten ausweichen, um nicht in einen Crash verwickelt zu werden. Sebastian und Johnny gingen vorbei, und ich hatte keine Gelegenheit mehr zum Konter. Dann war mir nur noch wichtig, auf welcher Position Jeroen Reijntjens fuhr”, erläuterte der Bergisch Gladbacher, der sich mit Rang drei im achten Saisonlauf auch den Titel des Vizemeisters sichern konnte. “Ein tolles Rennen, das viel Spaß bereitet hat”, schwärmte Hauser, der als Zweitplatzierter des Clio RS Cups das Ziel erreichte. “Ich versuchte noch, Sebastian zu attackieren, doch er war einfach schneller als ich.”
Hinter dem Spitzentrio lieferten sich mit Christian Ott aus Altdorf, dem Niederländer Reijntjens und dem Andernacher Dirk Riebensahm spannende Positionskämpfe, die sie in dieser Reihenfolge auf den Rängen vier bis sechs beendeten. Eine beeindruckende Vorstellung gab auch Jens Schäfer: Der Renault-Händler aus dem Eifelort Nohn hetzte im Finale vom letzten Startrang aus noch bis auf den siebten Platz nach vorn.
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