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Clio V6 Trophy: Titel für Mister Markenpokal

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Titel durch Taktik für Marschall |
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| Weniger kann manchmal mehr sein: Titelaspirant Thomas Marschall überließ seinem Kontrahenten beim Finallauf zur DMSB Renault Clio Speed Trophy galant den Vortritt – und sicherte sich mit Rang zwei die Meisterschaft.
Am Ende eines überaus spannenden Rennens zur Clio V6 Trophy machte “Mister Markenpokal” seinem Namen alle Ehre: Als Zweitplatzierter hinter Michael Bellmann und vor Marc Basseng sicherte sich Thomas Marschall beim Saisonfinale der BERU Top 10-Serie die siebte Meisterschaft seiner Karriere. “Ich hatte einen Superstart – und das war bereits die halbe Miete für meinen Titelgewinn”, strahlte der 38-Jährige nach dem achten und letzten Trophy-Lauf, den er im Motopark Oschersleben von der Pole Position des Qualifying-Siegers in Angriff nahm. “Es war mir sehr wichtig, gut um die erste Ecke zu kommen und die Führung zu übernehmen. Ich glaube, heute konnte mein Auto mehr als ich.”
Während sich Marschall von Basseng absetzen konnte, hatte sein Titelrivale Michael Bellmann zunächst Pech und rutschte nach einem kleineren Ausrutscher bis auf Rang vier zurück. “Mit jeder Runde lief mein Clio V6 schneller, ich kam immer besser in Fahrt”, rekapitulierte der Darmstädter, der schon bald das Spitzenduo wieder einfangen konnte. In Runde 13 kassierte der Pilot des Teams Ahlden Motorsport zunächst Basseng. “Ich wollte die Meisterschaftsentscheidung zwischen den beiden nicht beeinflussen”, verriet der Student aus Köln. “Meinen dritten Platz in der Trophy konnte dies ohnehin nicht beeinflussen, da mein Teamkollege Alexander Roloff weit genug hinter mir lag.” Wenig später ging Bellmann auch an Marschall vorbei und übernahm die Führung. “Ich fand das Rennen ebenso spannend wie schwierig. Ich musste von Beginn an 100 Prozent geben.”
Weniger zufrieden beendete Tobias Schulze seine Rennsaison: Der Tagewerbener, der mit eigenem Fanclub gen Magdeburger Börde gereist war, drehte sich erst nach einem Fahrfehler heraus, bevor er später mit einem Kontrahenten kollidierte und das Rennen mit gebrochener Radaufhängung auf Platz acht fortsetzte. Sein 18-jähriger Bruder Michael hingegen beendete das Saisonfinale auf Rang fünf.
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