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Alfa Cup: Lungstrass ist Champion

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Markus Lungstrass überquert als Champion die Ziellinie |
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| „Im Premierenjahr den Alfa 147 Cup zu gewinnen – so was geht nur einmal. Ich bin total happy, dass mir dieser historische Erfolg gelungen ist.“ Markus Lungstrass hätte nach der Zieldurchfahrt des Saisonfinales in Deutschlands erstem Diesel-Markenpokal am liebsten die ganze Welt umarmt. Der 19 Jahre alte Schüler, Jüngster im mehr als zwei Dutzend Teilnehmer starken Feld des Alfa 147 Cup, sicherte sich mit einem vierten Rang beim Saisonabschluss den Gesamtsieg und mehr als 50.000 Euro Prämie. Lungstrass, Sieger einer Fahrerauswahlsichtung des Fachmagazins „sport auto“, holte sich den Titel mit einem Rennsieg, drei zweiten, zwei dritten und einem vierten Platz.
Im Schlussspurt zum Titel musste Lungstrass allerdings bis zum letzten Meter zittern. Sebastian Stahl (Neunkirchen), der Lungstrass mit einem Sieg noch hätte abfangen können, kämpfte bis zum Zielstrich mit Reinhard Huber um die Spitze. Mit 0,444 Sekunden Vorsprung landete Huber schließlich seinen ersten Sieg im Alfa 147 Cup, Stahl holte sich den Titel des Vizemeisters. „Ein genialer Abschluss für eine geniale Saison“, zog Vieri C. Timosci, Motorsportverantwortlicher der Marke Alfa Romeo, eine Saisonbilanz. „Dass gerade der Jüngste den Titel gewonnen hat, ist eine schöne Bestätigung für das gelungene Konzept unserer innovativen Nachwuchsrennserie.“
Für Furore sorgte neben dem Youngster auch ein Routinier. Gaststarter Roland Asch (Ammerbuch) steuerte seinen Alfa 147 1.9 JTD einen Tag nach seinem 52. Geburtstag mit einer beherzten Fahrt auf Rang drei. Der ehemalige DTM- und heutige V8STAR-Pilot lieferte sich rundenlang ein atemraubendes Duell mit Markus Lungstrass. „Erst als seine Reifen nachgelassen haben, konnte ich ihn überholen“, zollte der Schwabe dem Cup-Champion Respekt.
Auf den Ehrenplatz der schnellsten Dame im Feld fuhr zum vierten Mal in dieser Saison Katharina König (Nordhausen). Die 24-jährige Studentin ist mit Tabellenrang 14 auch bestplatzierte Dame in der Endabrechnung. Als 22. kam TV-Moderator Alexander Mazza (u. a. „Rosen vom Ex“, „Abenteuer Natur“) ins Ziel, der das von Alfa Romeo und der Fachzeitschrift „AutoBild motorsport“ gemeinsam eingesetzte VIP-Auto des Alfa 147 Cup steuerte.
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