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F1: Neunter Ferrari-Doppelsieg beim Finale

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Schumacher gewinnt auch das letzte Rennen der Saison |
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| Michael Schumacher gewann auch das Finale der Formel1-WM beim Großen Preis von Japan in Suzuka. Mit einer halben Sekunde Vorsprung auf seinen Teamgefährten Rubens Barrichello holte der Rekord-Weltmeister den elften Sieg der Saison. Dritter wurde McLaren-Mercedes-Pilot Kimi Räikkönen vor Juan-Pablo Montoya.
"Man kann die vergangene Saison kaum in Worte fassen", so Michael Schumacher nach dem Rennen. "Aber das Ergebnis spricht für sich. Ich habe alle Rennen auf dem Posium beendet und das zeigt, wie gut unsere Arbeit war. Über den Abstand zu unseren Konkurrenten wundere ich mich nicht, denn wir waren das ganze Wochenende sehr schnell."
Das letzte Rennen der Saison war an Langeweile kaum zu überbieten. Es gab kein einziges richtiges Überholmanöver. Die Ferrari-Dominanz erreichte ihren Höhepunkt, als Michael Schumacher, mit Rubens Barrichello im Schlepptau, in den ersten 20 Runden so viel Vorsprung herausfuhr, dass selbst die Boxenstopps keinen Führungswechsel brachten.
Hinzu kam, dass die Konkurrenz in Form von McLaren-Mercedes und BMW-Williams erneut patzte. David Coulthard stellte nach nur zehn Runden sein Fahrzeug mit einem Defekt am Gaspedal in der McLaren-Box ab. Für Ralf Schumacher war das Rennen fünf Runden vor Schluss mit einem Motorschaden beendet.
Der erfreuliche Aspekt beim Großen Preis von Japan war der fünfte Platz von Takuma Sato bei seinem Heimrennen. Der junge Jordan-Pilot wurde von den zahlreichen Zuschauern wie ein Sieger gefeiert. Mit den zwei eingefahrenen Punkten, sicherte sich das britische Team Rang sechs in der Konstrukteurswertung hinter Ferrari, BMW-Williams, McLaren-Mercedes, Renault und Sauber.
Nick Heidfeld fuhr im Sauber-Petronas ein beherztes Rennen und verpasste mit Platz sieben die Punkteränge nur knapp. Von Position zwölf aus gestartet, profitierte der Mönchengladbacher von Ausfällen seiner Konkurrenten. "Mein Start war gut und ich konnte zwei Plätze gut machen", so Heidfeld. "Ich hätte gerne Punkte geholt, aber am wichtigsten war es, das Rennen zu Ende zu fahren."
1. M. Schumacher, Ferrari, 1:26:59.698
2. R. Barrichello, Ferrari, 0:00.506
3. K. Räikkönen, McLaren-Mercedes, 0:23.292
4. J.-P. Montoya, BMW-Williams, 0:36.275
5. T. Sato, Jordan-Honda, 1:22.694
6. J. Button, Renault, 1 Runde
7. N. Heidfeld, Sauber-Petronas, 1 Runde
8. M. Salo, Toyota, 1 Runde
9. E. Irvine, Jaguar, 1 Runde
10. M. Webber, Minardi-Asiatech, 2 Runden
11. R. Schumacher, BMW-Williams, 5 Runden
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