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F1: Schwerer Unfall überschattet Qualifying

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Nahezu konkurrenzlos: Schumacher und Barrichello |
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| Michael Schumacher startet beim letzten Formel-1-Rennen der Saison erneut aus der Pole Position. Der Kerpener verwies die Konkurrenz mit seiner Zeit von 1:31,317 Minuten auf die Plätze und demonstrierte erneut sein Können. Überschattet wurde das letzte Qualifying der Saison 2002 von einem schweren Unfall des Schotten Allan McNish. Der Toyota-Pilot flog bei Tempo 300 von der Strecke ab und durchbrach die Leitplanke. „Das sah ziemlich horrormäßig aus“, beurteilte Schumacher den Abflug seines Rennfahrerkollegen, der den schweren Unfall wie durch ein Wunder nahezu unbeschadet überstand. Sein Toyota hingegen war nach dem Aufprall ein einziger Schrotthaufen. McNish konnte eigenständig aus dem Cockpit klettern und signalisierte: Alles okay! Das Qualifying musste nach dem Unfall für 77 Minuten unterbrochen werden, um die Leitplanken wieder zu reparieren. „Mir geht es gut. Das Beste wird sein, so schnell wie möglich wieder zu fahren“, sagte ein sichtlich erleichterter McNish später. Am Sonntag will der Schotte wieder im Cockpit sitzen, trotz Unfall qualifizierte er sich für Startplatz 18.
Neben Michael Schumacher steht am Sonntag in der Startaufstellung Teamkollege Rubens Barrichello. Bereits zum sechsten Mal in dieser Saison ist die erste Startreihe ganz in Ferrari-Hand. Der Weltmeister nahm Barrichello auf dem schwierigsten Kurs im Grand-Prix-Kalender über vier Zehntelsekunden ab. Schumacher: „Das Auto macht einfach Spaß!“ Zusammen mit seinem Bruder Ralf feiert der Kerpener an diese Wochenende ein doppeltes Jubiläum. Für Michael ist es die 50. Pole Position der Karriere, Bruder Ralf fährt am Sonntag seinen 100. Grand-Prix.
Farbgleich präsentieren sich am Sonntag auch Reihe zwei und drei. Beide McLaren-Mercedes Piloten, David Coulthard und Kimi Räikkönen, stehen in diesem Jahr erstmals gemeinsam in der zweiten Startreihe. Blau-Weiß geht sieht die dritte Reihe aus. Ralf Schumacher steht auf Startplatz fünf, Juan Pablo Montoya ist Sechster.
„Wir haben hier heute eine gute Performance gezeigt“, zeigte sich Norbert Haug nach dem Qualifying zufrieden über das Abschneiden seiner Fahrer. „Kimi, David und das gesamte Team haben einen sehr guten Job gemacht. Der Abstand zur Spitze ist geschmolzen und knapper als in den vorherigen Rennen.“ Anerkennung gab es auch von Gerhard Berger. „Die McLaren waren wie erwartet stark und haben uns diesmal leider aus der zweiten Reihe verdrängt.“ Der Motorsport Direktor bei BMW erwartet für Sonntag ein schwieriges Rennen, hofft aber auf einen Podiumsplatz beim Finale.
Nick Heidfeld im Sauber wurde im Qualifikationstraining Zwölfter, sein Teamkollege Felipe Massa geht von Position 15 aus ins Rennen.
Ergebnis Qualifying:
1. Michael Schumacher (Kerpen) Ferrari 1:31,317 Minuten
2. Rubens Barrichello (Brasilien) Ferrari 1:31,749
3. David Coulthard (Schottland) McLaren-Mercedes 1:32,088
4. Kimi Räikkönen (Finnland) McLaren-Mercedes 1:32,197
5. Ralf Schumacher (Kerpen) Williams-BMW 1:32,444
6. Juan Montoya (Kolumbien) Williams-BMW 1:32,507
7. Takuma Sato (Japan) Jordan-Honda 1:33, 090
8. Giancarlo Fisichella (Italien) Jordan-Honda 1:33,276
9. Jacques Villeneuve (Kanada) BAR-Honda 1:33,349
10. Jenson Button (England) Renault 1:33,429
11. Jarno Trulli (Italien) Renault 1:33, 547
12. Nick Heidfeld (Mönchengladbach) Sauber-Petronas 1:33,553
13. Mika Salo (Finnland) Toyota 1:33,742
14. Eddie Irvine (Nordirland) Jaguar-Cosworth 1:33,915
15. Felipe Massa (Brasilien) Sauber-Petronas 1:33,979
16. Olivier Panis (Frankreich) BAR-Honda 1:34,192
17. Pedro de la Rosa (Spanien) Jaguar-Cosworth 1:34,227
18. Allan McNish (Schottland) Toyota 1:35,191
19. Mark Webber (Australien) Minardi-Asiatech 1:35,958
20. Alex Yoong (Malaysia) Minardi-Asiatech 1:36,267
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