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F1: McLaren Doppelführung im Training

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Bestzeit für Kimi Räikkönen am Freitag in Suzuka |
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| Das Freie Training zum Großen Preis von Japan in Suzuka wurde von Silber dominiert. Kimi Räikkönen umrundete die 5,821 Kilometer lange Rennstrecke in 1:34.232 Minuten die Tagesbestzeit am Freitag, 0,498 Sekunden schneller, als sein Teamgefährte David Coulthard. Rubens Barrichello belegte nach den beiden einstündigen Sessions die dritte Position mit mehr als einer Sekunde Rückstand, vor Juan-Pablo Montoya, der kurz vor Ende des zweiten Trainings einen kapitalen Abflug unverletzt überstand.
"Es lief alles glatt bis kurz vor Schluss", so Juan-Pablo Montoya. "Dann hatte ich einen Unfall, bei dem mein Auto ziemlich stark beschädigt wurde. Ich habe am Ausgang einer Kurve wie immer Gas gegeben und dachte, ich würde die nächste gut erwischen, aber leider geriet ich dabei unglücklich auf einen Randstein und habe die Kontrolle über mein Auto verloren. Der Aufprall an den Reifenstapeln war hart, ich fühle mich ziemlich durchgeschüttelt."
"Heute lief alles super", freute sich Tagesprimus Kimi Räikkönen. "Wir haben in beiden Trainings unser Programm abgespult. Suzuka ist als Rennstrecke nicht zu unterschätzen, aber ich denke, dass wir auch morgen alles geben werden. Wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns, und ich bin zuversichtlich, dass wir unser Paket weiter verbessern werden."
Zum ersten Mal in der laufenden Saison wurde Michael Schumacher von technischen Problemen am Ferrari-Weltmeisterauto eingebremst. Aufgrund von Hydraulikproblemen konnte der Deutsche nur drei Runden in der zweiten Trainingssitzung absolvieren und landete am Ende mit 1,877 Sekunden Rückstand nur auf Platz sechs. "Wir müssen das Problem noch analysieren. Sorgen um das Qualifying mache ich mir aber nicht. Ich bin mir sicher, dass wir konkurrenzfähig sein werden."
Nick Heidfeld beendete das Freie Training am Freitag als 16. "Ich fahre hier meinen 50. Grand Prix und Suzuka ist meine Lieblingsstrecke, aber wie man am Ergebnis ablesen kann, bin ich mit dem heutigen Ergebnis nicht sehr glücklich", gab sich der Deutsche enttäuscht. "Ich habe die ganze Zeit gekämpft, eine ordentliche Balance zu finden. Mit alten Reifen habe ich Übersteuern, mit neuen dafür Untersteuern." Neben Heidfeld startet Felippe Massa in Japan erneut für den Schweizer Rennstall von Peter Sauber. Der junge Brasilianer war am Freitag 15. Heinz-Harald-Frentzen, der beim Großen Preis der USA in Indianapolis sein Formel-1-Blitzcomeback gegeben hatte, wird erst zum Saisonauftakt 2003 wieder ins Cockpit steigen.
1. K. Räikkönen, McLaren-Mercedes, 1:34.232
2. D. Coulthard, McLaren-Mercedes, +0:00.498
3. R. Barrichello, Ferrari, +0:01.170
4. J.-P. Montoya, BMW-Williams, +0:01.510
5. R. Schumacher, BMW-Williams, +0:01.763
6. M. Schumacher, Ferrari, +0:01.877
7. E. Irvine, Jaguar, +0:01.958
8. P. de la Rosa, Jaguar, +0:02.258
9. J. Trulli, Renault, +0:02.297
10. G. Fisichella, Jordan-Honda, +0:02.512
11. M. Salo, Toyota, +0:02.661
12. J. Button, Renault, +0:02.782
13. T. Sato, Jordan-Honda, +0:02.964
14. A. McNish, Toyota, +0:03.152
15. F. Massa, Sauber-Petronas, +0:03.260
16. N. Heidfeld, Sauber-Petronas, +0:03.549
17. O. Panis, BAR-Honda, +0:03.695
18. M. Webber, Minardi-Asiatech, +0:03.765
19. J. Villeneuve, BAR-Honda, +0:03.906
20. A. Yoong, Minardi-Asiatech, +0:04.910
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