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ALMS: Audi holt Marken-Titel mit Sieg in Miami

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Platz eins und drei für Audi beim voeletzten Lauf der Saison |
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| Mit einem Sieg beim erstmals ausgetragenen „Grand Prix of the Americas“ hat Audi vorzeitig die Herstellerwertung der (ALMS) gewonnen und damit einen weiteren Hattrick geschafft: Nach 2000 und 2001 gewann Audi den Titel in der ALMS zum dritten Mal in Folge. Beim vorletzten Saisonrennen auf dem neuen Stadtkurs in Miami neben Frank Biela und Emanuele Pirro vor allem JJ Lehto und Max Angelelli eine starke Leistung, als sie vor einer imposanten Kulisse den Cadillac Northstar auf die zweite Position fuhren. Dritte wurden die ALMS-Tabellenführer Tom Kristensen und Rinaldo Capello.
"Das ist ein besonderer Sieg, bedenkt man die Umstände – die Strecke, die Hitze, der Verkehr und zu all´ dem auch noch unsere Entscheidung, die Reifen nicht zu wechseln", freute sich Emanuele Pirro nach dem Rennen. "Unser Auto war großartig, und ich konnte immer wieder einen Vorsprung herausfahren. Gegen Ende des Rennens aber waren die Reifen dann doch hin, besonders hinten. Die letzten Runden waren ein Albtraum."
Ein möglicher Audi Doppelsieg wurde durch eine Stop-and-Go-Strafe vereitelt, die Tom Kristensen weniger als acht Minuten vor Rennende wegen einer Berührung mit einem überrundeten Fahrzeug absitzen musste. Durch ihren dritten Platz behaupteten Tom Kristensen und Rinaldo Capello die ersten beiden Positionen in der ALMS-Gesamtwertung.
In der LMP 675-Klasse fuhren die Polesitter Claudia Huertgen und Chad Block den Lola EX 257 des KnightHawk Racing Teams zum zweiten Mal in Folge zum Klassensieg vor James Weaver und Butch Leitzinger (ebenfalls Lola). Die GTS-Wertung entschieden Johnny O´Connell und Ron Fellows zum sechsten Mal in der laufenden Saison für sich. Andy Pilgrim und Kelly Collins machten mit ihrer zweiten Position den Doppelsieg beider Werks-Corvettes komplett. Bei den GT-Fahrzeugen holte Sascha Maassen, gemeinsam mit seinem Mitstreiter Lucas Luhr, den 14. Sieg seiner ALMS-Laufbahn. Der in Belgien lebende Deutsche zog damit mit Olivier Beretta gleich, das in den Jahren 1999 und 2000 ebenfalls 14 Siege auf seinem Konto verbuchen konnte.
1. Biela/Pirro (Infineon Audi R8) 122 Runden
2. Angelelli/Lehto (Cadillac) + 14,021 Sek.
3. Capello/Kristensen (Infineon Audi R8) + 14,536 Sek.
4. Magnussen/Brabham (Panoz) + 48,620 Sek.
5. Herbert/Johansson (Audi R8) 1 Rd. zur.
6. Goossens/Ave (Riley&Scott-Elan) 1 Rd. zur.
7. Bernard/Collard (Cadillac) 2 Rd. zur.
8. Knight/Hürtgen/Block (MG Lola) 3 Rd. zur.
9. Fellows/O’Connell (Chevrolet) 3 Rd. zur.
10. Pilgrim/Collins (Chevrolet) 4 Rd. zur.
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