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F3: Liuzzi vor dem ersten Sieg?

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Paffett vor dem Titelgewinn? |
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| Die zweite Pole-Position bringt Vitantonio Liuzzi in die aussichtsreiche Lage, seinen ersten Sieg in der Int. Deutschen Formel-3-Meisterschaft beim Saisonfinale feiern zu können. Auf dem 4,574 Kilometer langen Grand Prix Kurs des Hockenheimrings war der Kartweltmeister aus Italien mit 1:34.609 Minuten der schnellste Mann. Neben ihm wird Gary Paffett (1:34.770 Minuten) beim 16. Saisonrennen Aufstellung nehmen. Der Tabellenführer aus dem britischen Herts wahrte damit seine Chance, schon im Samstagrennen der neue Deutsche Formel-3-Meister zu werden. Sein einziger Konkurrent, der Japaner Kousuke Matsuura, konnte sich lediglich für den achten Startplatz qualifizieren. Den dritten Platz sicherte sich der Odenwälder Timo Glock in 1:34.815 Minuten. Nachdem er gestern im Training für den 17. Lauf noch den dritten Platz belegen konnte, schaffte Ryan Briscoe dieses Mal nur den siebten Platz. Beim Ansturm auf die Spitze fabrizierte der Australier sogar in den letzten Trainingsminuten einen Abflug.
Bernhard Auinger: Wir haben gehofft, es würde heute regnen. Deshalb haben wir gestern schon beide Satz Reifen gefahren. Mit den alten Reifen ging es dennoch ganz gut, Platz fünf ist okay.
Kousuke Matsuura: Mein Auto war nicht richtig konkurrenzfähig, in manchen Kurven hatte ich Über-, in anderen wieder Untersteuern. Jetzt sind meine Chancen im Kampf um den Titel arg geschwunden.
Gary Paffett: Das ist meine Chance - ich steht in der ersten Startreihe und Matsuura ist nur auf Platz acht. Wir hatten schon gestern ein gutes Auto, doch heute war es noch besser. Das Auto wurde mit jeder Runde schneller und die Pole-Position wäre bestimmt drin gewesen, doch leider wurde ständig Gelb geschwenkt.
Vitantonio Liuzzi: Heute lief es sehr perfekt. Das Auto war gut und ich war ebenso gut drauf. Ich hoffe jetzt auf meinen ersten Sieg, obwohl es nicht einfach wird, denn das Feld liegt wieder sehr dicht beieinander.
Robert Doornbos: Wir haben Probleme mit dem Set-up. Das Auto übersteuert und gibt mir zudem kein gutes Gefühl. Wir wissen nicht woran es liegt, denn während des Formel-1-Wochenendes waren wir hier noch richtig schnell.
Timo Glock: Hoffentlich wird mir die Zeit nicht gestrichen, doch als ich an der Unfallstelle war, wurden die Flaggen schon wieder zurückgezogen.
Richard Lietz: Wir haben von gestern zu heute einen riesigen Sprung gemacht. Heute habe ich die erste und letzte Kurve einfach viel besser genommen, gestern ging da nicht viel.
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