 |
F3: Zweite Pole-Position für Timo Glock

|
 |
Glock holte sich in letzter Sekunde die Bestzeit |
 |
 |
 |
 |
| Fast hätte es für Kousuke Matsuura geklappt: noch 5 Minuten vor Schluss wurde der Japaner und Tabellenzweite auf Platz eins geführt, ehe Timo Glock zuschlug. In 1:35.010 Minuten holte sich der Odenwälder auf dem 4,574 Kilometer langen Grand Prix Kurs in Hockenheim seine zweite Pole Position. An gleicher Stelle, damals jedoch auf der Kurzanbindung, hatte Glock bereits beim Saisonstart seine erste Trainingsbestzeit in der Int. Deutschen Formel-3-Meisterschaft ergattert. Während Matsuura (1:35.072 Minuten) vor dem Australier Ryan Briscoe (1:35.178 Minuten) die zweitbeste Trainingszeit erreichte, kam der Tabellenführer Gary Paffett auf den fünften Platz. „Kein Problem, mein Auto war gut und die Voraussetzung für das Rennen sind nicht schlecht“, versucht Paffett Ruhe zu bewahren. Obwohl Vitantonio Liuzzi die schnellste Rundenzeit gestrichen wurde, da er sie offensichtlich unter Gelb erzielt hatte, kam der Italiener auf den vierten Platz.
Kousuke Matsuura: Natürlich hätte ich lieber die Pole-Position und den einen Punkt geholt, den es dafür gibt. Dennoch ist der zweite Platz nicht so schlecht - er bietet die Voraussetzung, das Rennen gewinnen zu können. Mein Auto war ganz okay, vielleicht hat es in den langsamen Kurven etwas zu viel untersteuert.
Ryan Briscoe: Ein wenig bin ich schon verärgert, wenn ich sehe, wie knapp ich an der Bestzeit dran bin. Leider hatte ich in meiner besten Runde im Motodrom etwas viel Verkehr. Die Pole wäre drin gewesen, doch der Platz in Reihe zwei ist okay.
Gary Paffett: Am Anfang habe ich mich schwer getan, da wir ja heute morgen im Regen kein Set-up erarbeiten konnten. Gegen Trainingsmitte habe ich mir an der Vorderachse eine ziemliche Bremsplatte eingefahren. Danach bin ich vorsichtig mit den Reifen umgegangen. Ich bin auch so nah genug an die Spitze herangekommen.
Timo Glock: Leider habe ich einen Fehler in meiner ersten schnellen Runde eingebaut. Dann hatte ich plötzlich wieder das gleiche Problem wie in Zandvoort - die Batterie hat gestreikt. Nach dem Boxenstop ging es dann besser, so dass ich irgendwie eine schnelle Runde ingezaubert habe.
Vitantonio Liuzzi: Es war schon richtig voll auf der Strecke, doch das Problem hatten die anderen auch. Dafür ist der vierte Platz noch ganz okay.
Markus Winkelhock: Berauschend war es nicht. Ich wusste genau, dass in der dritten, vierten Runde eine gute Zeit kommen muss, doch genau auf diesen Runden hatte ich Gelb. Ich habe mich noch etwas verbessert, denn das Auto war richtig gut.
Frank Diefenbacher: Ich habe es mir anders vorgestellt, habe beide Reifensätze verfahren und dann auch noch die schnellste Zeit gestrichen bekommen. Ich habe wirklich kein Gelb gesehen. Im Endeffekt macht das jedoch auch nicht viel aus, da mir einfach zu viel Zeit auf die Spitze fehlt und nicht weiß, wo ich die gutmachen soll.
Verwandte News: Show-down in Hockenheim Christopher Brück ist wieder da Matsuura wahrt seine Chance |  |