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2002-10-04 18:30:56 - ks
DTM: Bartels Bestzeit am Freitag

(c) ts photo
Opel auch im Trockenen schnell
In letzter Minute markierte Michael Bartels im Opel Astra V8 Coupé die schnellste Zeit am Testtag zum Saisonfinale der DTM auf dem „Hockenheimring Baden-Württemberg“. Der Plettenberger fuhr auf dem umgebauten Grand-Prix-Kurs mit 1.37.099 Minuten die schnellste Rundenzeit und war damit 0,138 Sekunden schneller als der Zweite, Martin Tomczyk (Abt-Audi TT-R). Bartels war sehr zufrieden mit seiner Leistung, räumte aber ein: „Es ist zwar sehr schön, heute vorne zu stehen, aber es zählt natürlich erst morgen im Zeittraining wirklich.“ Beim letztjährigen Saisonfinale hatte Bartels auf dem Großen Kurs die Pole Position erobert.

Schnellster Mercedes-Benz-Fahrer am Testtag war Jean Alesi auf Platz drei. „Ich bin ganz zufrieden. Wir sind zwar mit der Abstimmung noch nicht 100 Prozent dort wo wir sein wollen, aber insgesamt sind wir gut aussortiert, und das macht mich sehr zuversichtlich für das Qualifying morgen.“ Timo Scheider (Opel Astra V8 Coupé) war Vierter vor den beiden Mercedes-Benz-Fahrern Bernd Schneider und Uwe Alzen.

Der neue Streckenverlauf mit der rund ein Kilometer langen Parabolika stößt bei allen Fahrern auf Begeisterung. „Auto und Fahrer fühlen sich hier wohl“, so der Tagesschnellste Michael Bartels. Abt-Audi-Fahrer Mattias Ekström, der vor einer Woche das DTM-Rennen im niederländischen Zandvoort gewonnen hat, pflichtet bei: „Die Spitzkehre ist einfach klasse. Da werden wir am Wochenende sehr viel Action erleben, weil man dort brutal herunterbremsen muss – und damit dort auch Konkurrenten ausbremsen kann. Außerdem kann man an der Stelle wirklich etwas riskieren, weil die Auslaufzonen groß genug sind.“

Beim verregneten Test am Vormittag belegten mit Manuel Reuter und Timo Scheider zwei Opel-Werksfahrer die ersten beiden Plätze vor den beiden Abt-Audi-Fahrern Mattias Ekström und Martin Tomczyk. Opel-Neuzugang Johnny Cecotto, der nach gut zehn Jahren seine Rückkehr in die DTM erlebt, setzte sich im ersten Test gut in Szene: Er fuhr auf nasser Strecke auf Rang 14. Am Nachmittag war es dann im Trockenen schwerer. „Das Schwierigste für mich ist, mich an die späten Bremspunkte zu gewöhnen, die mit den Carbonbremsen möglich sind“, sagt Cecotto. „Heute morgen im Regen war der Unterschied noch nicht so gravierend, aber im Trockenen schon. Ich bin aber zuversichtlich, dass es mir morgen besser gelingt.“


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