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F3: Show-down in Hockenheim

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Die Konkurrenz sitzt Paffett im Nacken |
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| Jetzt muss Gray Paffett doch tatsächlich noch einmal zittern. Noch ist der 21-Jährige nicht der erste Brite, der sich mit dem Meistertitel der Int. Deutschen Formel-3-Meisterschaft schmücken kann. In Hockenheim fällt am kommenden Wochenende die Entscheidung. Im Motodrom kommt es zum großen Show-down, zum Grande Finale. Das Punktepolster von Paffett ist mehr und mehr geschrumpft. Nur noch 18 Zähler trennen ihn vom Zweitplatzierten Kousuke Matsuura. Und der wittert seine Chance! „Ich werde kämpfen bis zur allerletzten Runde. Zwei Sieg müssen her. Dann sehen wir weiter, denn wer weiß, vielleicht punktet Gary auch dieses Mal nicht“, so der Japaner.
Vor wenigen Tagen erlebte Gary Paffett wirklich ein rabenschwarzes Wochenende. Crash im Rennen am Samstag, Crash im Rennen am Sonntag - keine Punkte und der Ärger war programmiert. Zumal der Verfolger zum Sieg fuhr. Matsuura holte in Zandvoort, beim zweiten diesjährigen Auslandsauftritt, eine Pole-Position und den Sieg am Sonntag.
Doch nicht nur Matsuura macht Druck. Auch Timo Glock ist zur Stelle. „Der Vizetitel ist noch drin. 13 Punkte Rückstand sind nicht die Welt, schließlich werden beim Finale noch 22 Punkte vergeben“, zeigt sich der Odenwälder in seinem ersten Formel-3-Jahr erstaunlich kaltschnäuzig. Glock hat dazu auch Recht. Als bester Rookie wird er aller Voraussicht nach die Saison beenden, wieso nicht auch als Vizemeister. Neben Gary Paffett, der in seinem dritten Formel-3-Jahr bislang beachtliche 6 Siege feierte, steht Timo Glock mit drei Siegen als Formel-3-Debütant nicht viel schlechter da.
Ein weiterer Deutscher möchte vor allem hier in Hockenheim mitmischen: Frank Diefenbacher. „Ich habe ein schwieriges Jahr hinter mir, doch jetzt zeigt der Trend deutlich nach oben. Bei meinem Heimspiel will ich noch einmal überzeugen und vom vierten Tabellenplatz weiter nach vorn“, verspricht der Pforzheimer seinen Fans.
Beste Chancen in den abschließenden Saisonrennen 16 und 17 zu glänzen, hat auch Markus Winkelhock. Der Waiblinger setzt auf den zusätzlichen Motivationsschub in seiner schwäbischen Heimat: „Ich habe am Nürburgring den ersten Formel-3-Sieg für Mercedes erringen können. Ein weiterer Triumph beim Finale wäre traumhaft.“
Natürlich haben die Konkurrenten etwas dagegen - vor allem diejenigen, die auf einen Opel-Motor setzen. In Zandvoort gelangen mit dem Rüsselsheimer Triebwerk die Opel-Siege Nummer 177 und 178. In Hockenheim hofft man die Saison mit dann 180 errungenen Siegen zu beenden.
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