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2002-09-30 02:00:16 - ks
F1: Verrechnet - Barrichello gewinnt knapp vor Schumacher

Trotzdem Freunde: Michael Schumacher und Rubens Barrichello
Rubens Barrichello gewann den Großen Preis der USA auf dem Traditionskurs in Indeanapolis vor Michael Schumacher. Der Kerpener hatte über weite Strecken das Rennen dominiert und die Entscheidung zugunsten seines brasilianischen Teamgefährten Barrichello mutet an, wie ein Fehler im Formationsflug "Fotofinish". Mit nur 0.011 Sekunden Vorsprung sicherte sich die Nummer zwei des italienischen Rennstalls nicht nur den vierten Saisonsieg, sondern auch endgültig den Vizetitel. McLaren Mercedes-Pilot David Coulthard wurde mit einem Abstand von 7.799 Sekunden Dritter.

"Ich wollte ein perfektes Fotofinish und plötzlich war Rubens Erster", erklärte Michael Schumacher. "Es war nichts abgesprochen. Der Abstand zu den Verfolgern war heute nicht so groß, aber wir hatten die bessere Strategie und das Team hat fantastische Arbeit geleistet."

Eine eher peinliche Show lieferten die beiden BMW-Williams-Fahrer Ralf Schumacher und Juan-Pablo Montoya ab. Zunächst kollidierten beide nach einem Dreher von Ralf Schumacher in der ersten Kurve, wobei der Deutsche seinen Heckflügel einbüßte und nach einem endlos dauernden Boxenstopp nur als Schlußlicht, mit zwei Runden Rückstand, die Ziellinie überquerte. "So etwas darf zwischen Teamkollegen nicht passieren", dokumentierte Ralf Schumacher. "Um die Situation besser beurteilen zu können, möchte ich mir erst in Ruhe die Fernsehbilder anschauen." Zu allem Übel deutete Montoya die Zeichen seiner Crew falsch, und rollte zehn Runden zu früh zum Tankstopp an die Box. "Ich habe etwas auf der Anzeigetafel gesehen und dachte, ich müsste an die Box fahren", so der Kolumbianer. "Das Team konnte nicht wissen, dass ich kommen würde."

Ein eher unauffälliges Rennen fuhr David Coulthard. Unsere Ein-Stopp-Strategie half mir, zu den Führenden aufzuschließen. In der zweiten Rennhälfte bin ich etwas verhaltener gefahren, um kein Risiko einzugehen", so der Schotte nach dem Rennen. "Unsere Strategie war erfolgreich und unsere Leistung am ganzen Wochenende zeigt, dass wir einen Schritt nach vorne getan haben." In Runde 13 traten bei Coulthards Teamkollegen Kimi Räikkönen erste Zündaussetzer am Motor auf. Der Finne verlor in Folge dessen zunächst einige Positionen, in Runde 50 gab sein Triebwerk dann endgültig den Geist auf.

Mit Problemen am Setup hatte das deutsche Fahrerduo im Sauber-Rennstall zu kämpfen. Während Heinz-Harald Frentzen mit steigenden Temperaturen beklagte, die langsam aber sicher seine Hinterräder niederstreckten, haderte Nick Heidfeld mit starkem Untersteuern. Die Plätze 13 und neun standen am Ende zu Buche. "Wir müssen das analysieren", so Heidfeld. "Platz neun war das Beste, was heute drin war."

1. R. Barrichello, Ferrari, 1h31:07.934
2. M. Schumacher, Ferrari, +0:00.011
3. D. Coulthard, McLaren-Mercedes, +0:07.799
4. J.-P. Montoya, BMW-Williams, +0:09.911
5. J. Trulli, Renault, +0:56.847
6. J. Villeneuve, BAR-Honda, +0:58.211
7. G. Fisichella, Jordan-Honda, 1 Runde
8. J. Button, Renault, 1 Runde
9. N. Heidfeld, Sauber-Petronas, 1 Runde
10. E. Irvine, Jaguar, 1 Runde
11. T. Sato, Jordan-Honda, 1 Runde
12. O. Panis, BAR-Honda, 1 Runde
13. H.-H. Frentzen, Sauber-Petronas, 2 Runden
14. M. Salo, Toyota, 2 Runden
15. A. McNish, Toyota, 2 Runden
16. R. Schumacher, BMW-Williams, 2 Runden


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