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Supercup: Wolf Henzler gewinnt das Finale

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Henzler: "Hier in Indy zu gewinnen, ist ziemlich überwältigend" |
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| Wolf Henzler gewann den letzten Lauf des Porsche-Michelin-Supercup auf der Grand Prix-Strecke von Indianapolis, USA. Der Nürtinger errang mit einem Start-Ziel-Sieg seinen zweiten Erfolg der Saison, nachdem er bereits in Silverstone (England) ganz oben auf dem Siegerpodium gestanden hatte.
Timo Bernhard, der als Zweitschnellster des Zeittrainings in Startreihe eins neben Henzler gestanden hatte, griff den Sieger über die gesamte 16-Runden-Distanz ständig an, konnte aber seinen Porsche nicht an Henzlers 911 vorbeipressen. Bernhard beendete das Rennen auf Platz zwei und sichert sich damit in der Fahrerwertung den dritten Rang hinter Stéphane Ortelli (Monaco) und Marco Werner (Kreuzlingen).
Alexander Davison (Australien), der beim gestrigen elften Lauf gesiegt hatte, gelang mit seinem dritten Platz ein weiteres Podiums-Resultat.
Stéphane Ortelli (Monaco) als neuer Gesamtsieger startete von einer Grippe geschwächt und kam über den achten Platz nicht hinaus.
Wolf Henzler (Sieger): "Timo hat starken Druck auf mich gemacht. Aber nur einmal ging es wirklich hart auf hart, als ich in der schnellen, überhöhten Kurve den fünften Gang verpasste. Da war Timo am Ende der Geraden neben mir. Mit Gewalt hätte er durchziehen können, aber er war vorsichtig. Hier in Indy zu gewinnen, ist ziemlich überwältigend. Die schiere Größe der Strecke, die Begeisterung der Fans, die Geschichte. Ein schöner Abschluss für mein Rennjahr."
Timo Bernhard (Platz zwei): "Ich bin sehr froh, es bei der letzten Möglichkeit noch auf den dritten Platz geschafft zu haben. Vielleicht wäre mehr möglich gewesen, hätte ich nicht zwei Rennen wegen meiner Aktivitäten in der American Le Mans Series auslassen müssen, und wäre ich nicht zweimal ausgefallen. Aber hätte und wäre bringt mich nicht weiter. Mein Jahr im Supercup war gut, es macht unglaublich viel Spaß, zwischen den Langstreckenrennen der ALMS immer wieder diese Sprints zu fahren."
Stéphane Ortelli (Gesamtsieger, Platz acht): "Mehr ging nicht, ich bin völlig fertig. Nicht nur ich war schlecht in Form, auch mein Motor ging nicht einwandfrei. Aber mein großes Rennen fand gestern statt. Ich reise glücklich nach Hause.
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