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2002-09-28 17:57:56 - ks
DTM: Bestmögliche Ausgangsposition für Aiello

(c) ts photo
Aiello ließ in Zandvoort nichts anbrennen
Besser hätte es für Tabellenführer Laurent Aiello beim Zeittraining zum neunten und vorletzten Lauf der DTM auf dem Circuit Park Zandvoort nicht laufen können: Mit sensationellen 0,322 Sekunden Vorsprung sicherte sich der Franzose im Abt-Audi-TT-R den ersten Startplatz für das morgige Qualifikationsrennen. Als Zweiter startet Marcel Fässler im Mercedes-Benz CLK-DTM, gefolgt von den beiden Abt-Audi-Fahrern Christian Abt und Mattias Ekström. Die dritte Startreihe ist in Opel-Hand mit Manuel Reuter und Alain Menu (Opel Astra V8 Coupé). Erst auf Rang sieben folgt Aiellos einzig verbliebener Rivale um den Meistertitel, Bernd Schneider (Mercedes-Benz). Das Training wurde 45 Minuten später als geplant gestartet, weil der Rettungshubschrauber einen verletzten Fahrer der GT-Serie ins Hospital hatte bringen müssen.

„Die Bedingungen waren extrem schwierig, denn die Haftung auf der Strecke änderte sich von Runde zu Runde“, sagte der Schnellste des Trainings. „Um so mehr freut mich, dass ich die Pole Position geholt habe und meine Teamkollegen Christian und Mattias nicht weit weg sind.“ Zu dem fast greifbar nahen Meistertitel meinte der erfolgreiche Franzose lakonisch: „Ich mache mir überhaupt keine Gedanken darüber, denn das tun ja bereits andere Leute für mich...“ Christian Abt, der im vergangenen Jahr auf den letzten Rennmetern seinen nahen Sieg verloren hatte, bestätigte: „Wenn man zum falschen Zeitpunkt auf der Strecke war oder nur ein bisschen von der Ideallinie abkam, war sofort der Grip weg.“ Zum möglichen Teamplay beim Rennen meinte der Abt-Pilot: „Laurent ist so schnell, der braucht in der Regel keine Unterstützung. Und wir anderen Abt-Piloten sind keine Wasserträger – ich würde uns einfach als Freunde bezeichnen.“

Er habe „alles probiert, aber letztlich keine optimale Abstimmung gefunden“, so erklärte Titelverteidiger Bernd Schneider seinen Startplatz. „Jetzt muss ich halt mit Platz sieben leben, aber vielleicht kann ich im Qualifikationsrennen ein, zwei Plätze gut machen und mit etwas Glück im Rennen in die Punkte fahren. Auf jeden Fall bin ich hoch motiviert. Und auch wenn ich vom letzten Startplatz ins Rennen gehen müsste – ich würde immer mein Bestes geben.“ Der junge Schweizer Marcel Fässler, der im Mercedes-Benz CLK-DTM den Sprung in die erste Startreihe schaffte, meinte: „Bernd ist immer gefährlich, der kommt auf die Distanz schon nach vorn. Ich selbst möchte mich am liebsten auf mein Rennen konzentrieren und mich aus allem heraus halten.“

„Nicht unzufrieden, aber auch nicht ganz zufrieden“ war der als Fünfter beste Opel-Pilot mit seinem Ergebnis. „Es war schon brutal, ein klitzekleiner Fehler, ein bisschen auf den feinen Sand gekommen, schon ging es dahin. Am Schluss war ich auf einer sensationell schnellen Runde, aber dann lief ich auf einen anderen Fahrer auf und kam auf Dreck, das war’s dann leider.“ Zufriedenheit herrschte vor allem auch über das Mannschaftsergebnis, da sich vier der sechs Opel-Piloten unter den Top Ten etablieren konnten. Die Fahrer der Marke mit dem Blitz hätten es außerdem bevorzugt, wenn es im Zeittraining geregnet hätte wie am Freitag- und am Samstagvormittag. Beide Male setzten sich Opel-Piloten an die Spitze, einmal Timo Scheider, einmal Joachim Winkelhock. „Unser Astra Coupé war außergewöhnlich gut auf nasser Piste, da haben wir den Dunlop-Reifen optimal zum Arbeiten gebracht“, so Reuter.

Ergebnis Zeittraining:
1. Laurent Aiello (Abt-Audi) 1:36,960 Minuten
2. Marcel Fässler (Mercedes-Benz) 1:37,282 Minuten
3. Christian Abt (Abt-Audi) 1:37,391 Minuten
4. Mattias Ekström (Abt-Audi 1:37,435 Minuten
5. Manuel Reuter (Opel) 1:37,446 Minuten
6. Alain Menu (Opel) 1:37,552 Minuten
7. Bernd Schneider (Mercedes-Benz) 1:37,559 Minuten
8. Uwe Alzen (Mercedes-Benz) 1:37,665 Minuten
9. Timo Scheider (Opel) 1:37,681 Minuten
10. Michael Bartels (Opel) 1:37,798 Minuten


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