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F3: Kimmo Liimatainen zum ersten Mal auf der Pole

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In 1:35.481 Minuten fuhr Liimatainen die schnellste Runde |
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| Schwierige Bedingungen beim Training für den 14. Lauf zur Int. Deutschen Formel-3-Meisterschaft in Zandvoort: erst nach dem ersten Drittel der 45-minütigen Trainingssitzung trocknete die Ideallinie des 4,3 Kilometer langen Dünenkurses ab. Der gestrige Trainingsschnellste, Kousuke Matsuura, wagte als erster Pilot im 30-köpfigen Starterfeld den Einsatz der profillosen Reifen. Wenige Minuten später tauchte der Japaner bereits mit deutlichem Vorsprung an der Spitze auf und gab damit für alle das Signal, ebenfalls auf Sliks zu setzen. Die richtig schnellen Zeiten wurden jedoch in den allerletzten Runden gedreht - und genau da war Kimmo Liimatainen zur Stelle. In 1:35.481 Minuten fuhr der Finne im Dallara Opel-Spiess die schnellste Runde und sicherte sich damit seine erste Pole Position. Erneut unterstrich der Österreicher Norbert Siedler mit der zweitschnellsten Rundenzeit (1:35.858 Minuten) seinen Aufwärtstrend. Der Tabellenführer Gary Paffett (Großbritannien) wahrte mit dem dritten Startplatz (1:35.967 Minuten) seine Siegchancen, während Kousuke Matsuura (Japan) als Tabellenzweiter mit dem 14. Startplatz nur geringe Aussichten hat, in die Punkteränge zu fahren.
Markus Winkelhock: Im Regen war ich vorne mit dabei und auch am Anfang auf trockener Strecke. Leider habe ich aber meine Reifen zu früh beansprucht, denn die richtig guten Zeiten wurden erst ganz zum Schluss gefahren.
Vitantonio Liuzzi: Das war ein schwieriges Training. Ich war sogar zwischenzeitig auf der Pole, doch zum Schluss wurde die Konkurrenz noch mal deutlich schneller.
Frank Diefenbacher: Diese Verhältnisse liegen mir. Ich verstehe die Situation nicht ganz, da am Ende Gelb war und dennoch schnelle Runden gefahren wurden.
Kousuke Matsuura: Ärgerlich, ich weiß nicht, wie die Konkurrenten das gemacht haben. Ich habe jedenfalls die gelben Flaggen gesehen und bin deshalb vom Gas gegangen, während andere Fahrer noch schnelle Runden drehten.
Cesar Campanico: Ich musste mich zuerst wieder auf das Auto einstellen, das ja nach dem gestrigen Crash fast neu aufgebaut wurde.
Sven Heidfeld: Im Gegensatz zu gestern war heute das Auto richtig gut. Mehr ging allerdings nicht, da ständig Gelb geschwenkt wurde.
Gary Paffett: Ich hatte eine wirklich fast perfekte Runde, bevor die gelben Flaggen raus kamen. Hätte ich in dieser Runde nicht einen kleinen Fehler gehabt, würde ich jetzt vorne stehen. Wichtig ist allerdings, dass Matsuura weit hinter mir steht.
Bernhard Auinger: Gestern hatte ich zuerst ein Schaden an der Antriebswelle und dann einen Motorschaden. Dann bin ich auch noch abgeflogen. Heute ging es also wesentlich besser.
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